Aktuelles

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Der Wahltag und seine Ergebnisse

Am 14. Oktober 2018 bestimmten die Wähler über die neue Zusammensetzung des bayerischen Landtags und der sieben Bezirkstage. Noch am Wahlabend präsentierten die Stimmkreisleiter am Landratsamt Miesbach die vorläufigen Ergebnisse für den Stimmkreis 121. Die Wahllokale waren am Sonntag, 14. Oktober bis 18 Uhr geöffnet. Danach zählten die Wahlhelfer der Gemeinden die Stimmen aus und meldeten die Ergebnisse an die Stimmkreisleitung am Landratsamt Miesbach.

Auf der Startseite der Homepage des Landkreises Miesbach  – www.landkreis-miesbach.de – werden alle Resultate dargestellt. Die Ergebnisse sind nach Gemeinden, Landkreis oder Stimmkreis – Landkreis plus die beiden Rosenheimer Gemeinden Feldkirchen-Westerham und Bad Feilnbach – abgebildet. Gezeigt werden die absoluten und relativen Zahlen für Erst- und Zweitstimmen, für Parteien und Kandidaten sowie für die Wahlbeteiligung. Die Stimmkreis-Wahlausschuss muss das vorläufige Ergebnis in der anschließenden Woche bestätigen.

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Trinkwasser

am Brunnen in Gmund-Ostin

wird gechlort


Das Trinkwasser am Brunnen in Gmund-Ostin wird seit Freitag, 12. Oktober, ab 11:00 Uhr gechlort. Davon betroffen sind der gesamte Bereich Ostin, der Zentralbereich Gmund, der Bereich St. Quirin, der Bereich Papierfabrik Louisenthal und der Bereich bis Gut Kaltenbrunn. Trotz der Chlorung kann das Leitungswasser getrunken werden. Dies gilt auch für Kinder. Aber das Trinkwasser muss bis auf weiteres abgekocht werden.

Am Brunnen in Ostin des Wasserversorgungsvereins Gmund am Tegernsee e. V. (WVV Gmund) wird eine mobile Chloranlage aufgestellt. Diese gibt per Injektionspumpe eine zur Fördermenge passende Menge an Chlor zur Desinfektion in das Wasser. Diese Desinfektion ist nötig geworden, da in einer Untersuchung eine Belastung mit Enterokokken festgestellt wurde. An vier Stellen im Wassernetz wurde je eine Keimeinheit auf 100 Milliliter gefunden. Die Belastung ist somit im gesamten Versorgungsgebiet des WVV Gmund nachweisbar.

Ein Trinkwasser-Vorabbefund zeigte, dass zwar die coliformen Bakterien in der Ostiner Siedlung von 45 auf acht Koloniebildende Einheiten (KBE) je 100 Milliliter zurückgegangen ist. Die Auswertung einer Enterokokken-Belastung nimmt jedoch eine längere Zeit in Anspruch. Das Ergebnis der Probenahme kann möglicherweise erst am Montag, 15.10. eintreffen.

Enterokokken können auf länger zurückliegende fäkale Verkeimungen hinweisen. Daher musste der Wasserversorger sofort handeln und Maßnahmen ergreifen. Der Fachbereich 43 Gesundheit, Betreuung und Senioren des Landratsamtes Miesbach hat – nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Rosenheim – die Abkochverfügung ausgeweitet und eine Chlorung für das Versorgungsgebiet der WVV Gmund angeordnet.

Die Ursache für die Verkeimung ist noch nicht bekannt. Das Wasser wird kontinuierlich beprobt. Je nach dem Ergebnis dieser Proben richtet sich der Zeitraum, in dem Chlor eingeleitet wird. Der Wasserversorger schätzt, dass dies etwa zwei Wochen der Fall sein wird.

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Benefiz-Abend
mit Joseph Vilsmaiers Dokumentationsfilm „Bayern – sagenhaft“

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Eine gutgelaunte Ilse Aigner begrüßte ihre Gäste – im Fools-Theater in Holzkirchen – zum Benefiz-Abend zu Gunsten des gemeinnützigen Vereins „Vorbild Jugendlicher – Leitbild Mensch eV“, welcher sich um benachteiligte Jugendliche kümmert und ihnen neue Perspektiven aufzeigen möchte.

Die Stars des Abends waren jedoch Joseph Vilsmaier und seine Dokumentation „Bayern – sagenhaft“. Hauptprotagonistin des Films war die Komikerin Monika Gruber, welche, anfangs im Weltraum stationiert, den Zuschauer nach ihrer Rückkehr auf die „bayerische Weltkugel“ durch ein bayerisches Jahr und die entsprechenden Ereignisse begleitete.

Über vier Jahre wurde in den verschiedensten Winkeln von Bayern gedreht – und dreißig Stunden Film produziert. Heraus kam ein bildgewaltiger 90-Minuten-Film, welcher die einzigartige Landschaften, seine Menschen, alte Bräuche und Feste dokumentierte. Vom Extrem-Skiing in der Bergwelt zum Hopfenzupfen in die Hallertau, zum Beten in den Dom zu Bamberg, mit Pilgern zu Fuß unterwegs, den Rittern zu Kaltenbach beim Kampf im Turnier zujubeln und mit Herzogin Hedwig in Landshut die Hochzeit feiern, traditionsreiche Feste miterleben, die neuesten Errungenschaften der operativen Medizin erklärt bekommen, Robotern beim Autoschrauben zusehen und beim Christkindlmarkt den glitzernden Christbaumschmuck bewundern – die Dokumentation führte den Zuschauer in schnellen Bildern von Ereignis zu Ereignis.

Der Autor und Produzent Joseph Vilsmaier traf mit „Bayern – sagenhaft“ den Nerv der Zeit: Bayern ist wahrlich ein vielschichtiges Land mit einem selbstbewußten klugen Volk, für das der Ausspruch „Mit Laptop und Lederhose“ das alltägliche Leben verkörpert.

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Freuten sich über den Spendenbetrag in Höhe von 650.- Euro,
welcher dem Holzkirchener Verein „Vorbild Jugendlicher – Leitbild Mensch e.V.“ zugute kommt:
v.l. Olaf von Löwis of Menar, Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen, Ilse Aigner und Joseph Vilsmaier

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Der gelungene Benefiz-Abend mit Joseph Vilsmaier und seinem Film ‚Bayern sagenhaft’ brachte stolze 650.- Euro für den Holzkirchener Verein „Vorbild Jugendlicher – Leitbild Mensch e.V.“ zusammen. Der Vorsitzende Christian Probst bedankte sich und berichtete von den Aktivitäten seiner „Anlaufstelle“ für Jugendliche und junge Erwachsene. Der Verein ermöglicht neue Perspektiven für junge Menschen. Die Vorführung des Vilsmaier-Films ist Teil der aktuellen Veranstaltungsreihe „Ilse Aigner persönlich“, zu der die Stimmkreisabgeordnete und Staatsministerin Ilse Aigner eingeladen hatte.

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Feldmann-Kapelle in Waakirchen

wurde eingeweiht

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Bei strahlendem Sonnenschein gab Pfarrer Stephan Fischbacher der hübschen neuen Kapelle und allen Anwesenden nach einem kurzen, von Ruhestandspfarrer Karl Hofherr zelebrierten Festgottesdienst, den kirchlichen Segen. „Heute ist ein Tag der Freude! Aus einem Schandfleck wurde ein Schmuckstück, die Feldmann-Kapelle erstrahlt in neuem Glanz. Viele haben mitgeholfen, es war eine echte Gemeinschaftsleistung, jeder hat auf seine Weise mitgeholfen“, betonte Pfarrer Hofherr voller Stolz. Auch Pfarrer Stephan Fischbacher dankte allen Mitwirkenden, die sich zusammengeschlossen hatten, um die Kapelle wieder aufzubauen.

Nach drei Salutschüssen durch die Waakirchner Gebirgsschützen ergriff Sepp Hartl, Bürgermeister der Gemeinde Waakirchen, das Wort. Dieser dankte zuerst dem Mann, der die Möglichkeit geschaffen hatte, dass die Gemeinde Waakirchen das Grundstück mit der Kapelle erwerben konnte sowie den vielen Helfern, welche sich um den Neubau der Feldmann-Kapelle gekümmert hatten. „Es ist unsere bayerische Gesinnung, zusammenzuhelfen!“, so Hartl. „So ist etwas entstanden, das eigentlich schon fast gestorben wäre – ein Teil unserer Tradition, ein Teil unserer bayerischen Heimat, ein Teil unseres Brauchtums und ein Teil, den wir alle brauchen, ein Ort zum Zurückziehen, zum Ausgleichen und zum Innehalten. Und wenn ich da hinten das Bankerl sehe, so ist das einer der schönsten Plätze von Hauserdörfel. Nochmals einen herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben; es ist wirklich wunderschön geworden. Ich wünsche allen, die Frieden und Zuflucht suchen, dass sie hier den Frieden finden“, resümierte der Bürgermeister.

Auch der evangelische Pfarrer von Waakirchen und Bad Wiessee, Martin Voß, gratulierte anerkennend zum gelungenen Neubau. Zu guter Letzt dankte Anton Auer, Kirchenpfleger von Waakirchen und Mitglied im Förderverein „Wiederaufbau Feldmannkapelle e.V.“, den ehrenamtlich arbeitenden Helfern und ansässigen Firmen, welche den Neubau der Kapelle erst ermöglichten. „Denn viele arbeiteten unentgeltlich an der Kapelle; rührten unermüdlich Mörtel, bauten Wände, verlegten Fliesen. Viele Firmen stellten ihre Geräte kostenlos zur Verfügung, entsorgten Bauschutt und spendeten Baumaterial. Andere wiederum sorgten für den neuen Farbanstrich oder stifteten die Bänke für die Kapelle und den Aussenbereich sowie das schmiedeiserne Gitter“, betonte Auer. Weiter dankte er auch den zahlreichen Geldspendern. Stellvertretend für alle Spender nannte er u.a. die Raiffeisenbank im Oberland e.G. sowie die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, wellche es ermöglichten, dass ein finanzielles Polster für Reparaturen und Ergänzungen entstehen konnte. „Die nun fertige Kapelle ist der beste Beweis dafür, dass etwas Schönes geschaffen werden kann, wenn nur die Leut zusammen helfen“, freute sich der Kirchenpfleger.

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Landkreis-Magazin ‚Unterwegs im Landkreis Miesbach‘ „Geh mal hin Tipp“:

Benefiz – Kinoabend
mit Joseph Vilsmaier – Monika Gruber – Text: Hannes Burger – Musik: Haindling

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Zugunsten des Vereins „Vorbild Jugendlicher – Leitbild Mensch e.V.“ erfolgt am Sonntag, 7. Oktober ein Benefiz-Kinoabend. Joseph Vilsmaier präsentiert – auf Einladung von Ilse Aigner – ab 18:30 Uhr im Foolstheater – an der Salzgasse 10, 83607 Holzkirchen – seine Dokumentation „Bayern – sagenhaft“. Mit von der Partie ist dann u.a. Monika Gruber. Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.

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Bundesministerin Julia Klöckner
und Staatsministerin Dorothee Bär
besuchten den Landkreis Miesbach

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Auf Einladung der örtlichen Stimmkreisabgeordneten Ilse Aigner kam die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, zu einem landwirtschaftlichen Gespräch mit Almbauern nach Schliersee. Als Gesprächspartner waren unter anderem der Bürgermeister von Bayrischzell sowie CSU-Landtagskandidat, Georg Kittenrainer sowie der Bauernverband-Kreisobmann Hans Hacklinger; die Kreisbäuerin des Landkreises Miesbach, Marlene Hupfauer und die CSU-Bezirkstagskandidatin Verena Assum, anwesend.

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In der Gesprächsrunde mit Almbauer: (3.v.l.) Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft

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Die ländliche Landwirtschaft des Landkreises Miesbach erläuterte Georg Kittenrainer und betonte, dass der Landkreis in erster Linie touristisch geprägt sei und zudem meist Milchwirtschaft betrieben werde. Doch seien die Almbauern, wenn auch noch nicht direkt, von der Problematik rund um den Wolf betroffen. Kittenrainer führte aus, dass es nicht möglich sei, etwa durch Einzäunungen das Vieh auf den Almen vor den Angriffen eines Raubtieres, wie es der Wolf sei, zu schützen. Erstens sei das Gelände zu weitläufig und zweitens eine Umzäunung wegen des umfänglichen Tourismus nicht möglich.  „Die Touristen nehmen keine Rücksicht auf Zäune oder Absprerrungen. Auf eine Almbewirtschaftung mit Weidevieh sollte dennoch nicht verzichtet werden, da sie für die Pflanzenvielfalt und somit auch für die Insektenvielfalt von entscheidener Wichtigkeit ist“, betonte Kittenrainer.

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Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft

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Die stellvertretende Ministerpräsidentin und Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, Ilse Aigner, pflichtete dem bei: „Auf bewirtschafteten Almen wachsen seltene Wildblumen – wie der Enzian, ohne Bewirtschaftung würden diese verschwinden“. Bundesministerin Julia Klöckner kannte die „Wolfsproblematik“ samt der versicherungsrechtlichen Probleme, gab jedoch zu bedenken, dass es sich hier nicht nur um ein Problem der bayerischen Almbauern handele, sondern das das Thema „Wolf“ europaweit entschieden werden müsse. Sie sei sehr für ein Wolfsmanagement, es sei jedoch schwer zu handhaben, da dies mit unterschiedichen Gruppierungen abgestimmt werden müsse. Weitere Diskussionspunkte waren die Anbindehaltung, die neue Düngeverordnung samt Nitratwertbelastung des Bodens und des Grundwassers sowie die Verteilung der Weideprämie. Anschließend begaben sich die Ministerinnen Aigner und Klöckner zu einem Almbesuch.

 

Ein weiterer Termin war das Treffen mit der Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Dorothee Bär, zum umfänglichen Thema „Digitalisierung“. Als Veranstalter fungierten der CSU-Ortsverein Hausham, die Frauenunion und die Mittelstandsunion. Der CSU-Ortsvorsitzende Max Grünwald begrüßte als Organisator die Gäste – darunter die Bezirkstagskandidatin der CSU, Verena Assum sowie den Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan.

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Die stellvertretende Bayerische Ministerpräsidentin und Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, Ilse Aigner,
bei der Begrüßung zum Vortragsabend mit dem Thema „Digitalisierung“

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Ilse Aigner erklärte einführend: „Die Digitalisierung wird in der Bevölkerung unterschiedlich aufgenommen, doch die Digitalisierung wird kommen.“ Dann übernahm Bundesministerin Dorothea Bär das Wort und referierte ausführlich. Sie appelierte, die Digitalisierung in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und in der privaten Nutzung anzunehmen und voranzutreiben. „Wir sind die skeptischsten von der ganzen Welt“, betonte Bär. „Die Deutschen haben am meisten Angst vor Veränderung, aber können am Besten damit umgehen. Weiter besteht in der Bildung eine große Herausforderung, da in Deutschland alle Minister mitreden, während beispielsweise in Frankreich lediglich ein Minister darüber entscheidet, was in den Schulen von ganz Frankreich gemacht wird. Ferner ist der Ausbau der „Digitalen Klassenzimmer“ immens schwierig, da erst einmal die Voraussetzung zur Digitalisierung geschaffen werden muss sowie genügend IT-Fachpersonal eingestellt und die Lehrkräfte dementsprechend geschult werden müssen“, so Bär.

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Dorothee Bär (l.) referierte ausführlich zum Thema „Digitalisierung“
und betonte: „Wir sind bei diesem Thema die skeptischsten von der ganzen Welt“

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Weitere Diskussionspunkte des Abends waren u.a. die Mobilität – Stichwort „fliegende Taxis“ sowie die Vorteile des autonomen Fahrens, bei dem beispielsweise die Parkplatzsuche wegfallen und das selbstständige Auswählen alternativer Routen, nebst rückwärts Einparken, das Autofahren erleichtern würden. Desweiteren verwies Dorothee Bär auf die positiven Hilfmöglichkeiten von Robotern in Pflege und im Haushalt. „Wir müssen bei der Digitalisierung alle mitnehmen, Männer und Frauen jeden Alters. Aber die Digitalisierung muss schneller gehen“, resümierte die Ministerin.

-ar- Bilder: ar

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Bergsteiger-Dorf-Fest
in Kreuth
auf Frühjahr 2019 verschoben

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Die Gemeinde Kreuth wollte – in Zusammenarbeit mit dem Burschenverein Kreuth, dem Kindergarten- und Grundschulverein Kreuth sowie dem Rodelclub Kreuth – am Tag der Deutschen Einheit, Mittwoch, 3. Oktober, das 1. Bergsteiger-Dorf-Fest veranstalten. Aufgrund der Wetterlage wird das Fest für heuer abgesagt und erst im Frühjahr 2019 durchgeführt. Weitere Infos: www.gemeinde.kreuth.de

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Ministerpräsident Markus Söder

kam zur Wahlkampf-Stippvisite nach Fischbachau

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Große Ehre wurde den CSU-Ortsverbänden Bayrischzell, Fischbachau, Hausham, Irschenberg, Miesbach und Schliersee zuteil, als in der Wolfseehalle in Fischbachau der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder sowie die stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner und der Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan zu einer CSU-Wahlkampfveranstaltung erschienen.

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Fischbachaus Bürgermeister Josef Lechner begrüßte als „Hausherr“ die Besucher und stellte die Kandidaten der diesjährigen Bezirkstags- und Landtagswahl vor. Staatsministerin Ilse Aigner begrüßte im Namen der Vorstände der Ortsverbände und der Kandidaten den Ministerpräsidenten und hieß ihn in ihrem Stimmkreis herzlich willkommen. Sie betonte die unglaubliche Leistung, welche Markus Söder im letzten halben Jahr absolvierte und zollte ihm dafür ihren Respekt.

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Dr. Markus Söder, im Beisein von  Fischbachaus Bürgermeister Josef Lechner,
Ilse Aigner und Alexander Radwan, beim Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Fischbachau

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Als dann der Ministerpräsident persönlich an das Mikrofon trat, spannte er einen großen Bogen vom Jahr 1994, als er und Ilse Aigner als die jüngsten Landtagsabgeordneten ihre CSU-Laufbahn begannen – bis zu dem Tag, als Ilse Aigner das neue Ministerium für Verkehr, Wohnen und Bau, ohne zu zögern übernommen hatte. „Sie hat viel in ihrem Ministerium auf die Beine gestellt“, lobte Söder.

Ferner führte der Ministerpräsident aus, wieviel Probleme, Sorgen und Ärger es in Europa gebe und dass Deutschland heute so erfolgreich sei wie nie zuvor. Er hob die priviligierte Region „Bayern“, die gute Arbeitsplatzsituation und das vermehrte Wachstum im Freistaat hervor. „Deutschland sei stark“, sagte Söder, „und das liegt an Bayern. Aber ich halte nichts von „Bayern first“, betonte er. „Bayern kann nicht nur sich selbst versorgen, es versorgt auch andere Bundesländer mit“, ergänzte Söder.

In seiner gut einstündigen Rede referierte der Ministerpräsident über wichtige Themen, die Bayern berühren: U.a. die Werte und Förderung der einheimischen Bevölkerung bezüglich Familie, Erziehung und Betreuung, Schule und Bildung, Datenschutz und Sicherheit des Landes, die Landwirtschaft und die Zuwanderung samt Migration.

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Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder führte an diesem Abend auch Interviews
mit Journalisten des österreichischen Fernsehens ‚ORF‘ und der österreichischen Tageszeitung ‚Der Standard‘

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Abschließend gab der Ministerpräsident zu, dass sich bei ihm immer Verkrampfungen im Bauch lösen würden, wenn er nach Auslandsaufenthalten nach Bayern zurückkomme. „Man kann die Winter- und die Sommerzeit abschaffen, aber die Bayernzeit bleibt“, versprach er.

Nachdem sich Ministerpräsident Dr. Markus Söder sowie die Staatsministerin Ilse Aigner und der Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan ins Goldene Buch der Gemeinde Fischbachau eingetragen hatten, verließ Markus Söder unter großem Applaus die Wolfseehalle in Fischbachau.

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„Wenn Wasser

einen faden Beigeschmack bekommt“

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Vom 24. bis 26. September fand im Miesbacher Waitzinger Keller die Erörterung zur geplanten Ausweitung der Wasserschutzzone Thalham-Reisach-Gotzing für die Stadtwerke München (SWM) im Landkreis Miesbach statt. An den ersten beiden Tagen ging es hoch her: Den Anwälten der Betroffenen wurde u.a. das Wort nicht erteilt, und wenn doch, dann abgeschnitten oder das Mikrofon abgedreht, ein Anwalt sollte unter Polizeibegleitung sogar des Saals verwiesen werden.

Noch nicht einmal Tische für ihre Unterlagen fanden die Anwälte der Betroffenen zu Beginn der Erörterung vor, ganz im Gegensatz zu den bestens ausgestatteten Amtsvertretern und den Anwälten der Stadtwerke München. Entsprechend negativ fiel die Bilanz von Anwälten und betroffenen Bauern sowie Ingrid Pongratz, Bürgermeisterin der Stadt Miesbach,  bei einem Pressegespräch in München aus: „Diese Erörterung ist ein reines Feigenblatt, eine reine Alibi- und unwürdige Showveranstaltung. Das Landratsamt Miesbach als federführende Behörde ist vorab festgelegt, das Ergebnis steht längst fest“, so die einhellige Meinung.

Anwalt Benno Ziegler (Schönfelder Rechtsanwälte) ist wie sein Kollege Dr. Thomas Schönfeld (Lutz | Abel Rechtsanwälte) ein „alter Hase“ und hat als Spezialist für Verwaltungsrecht schon viele Erörterungen mitgemacht. Aber die ersten beiden Tage dieses Verfahrens seien „singulär“, seien „schockierend“ und eines „Rechtsstaats unwürdig“ gewesen“, erläuteren die Anwälte. Anwalt Ziegler sparte beim Pressegespräch nicht mit Kritik: „Den Mitarbeitern des Landratsamts Miesbach – es führt als Untere Staatsbehörde die Erörterung – „mangelt es an jeglicher Objektivität, die Behörde ist vorab schon festgelegt“. 16 Befangenheitsanträge hat der Jurist gegen die Behörde gestellt.

Auch Miesbachs Bürgermeisterin Ingrid Pongratz (CSU) zeigte sich „sehr traurig und erschüttert“ über die ersten beiden Tage. Hier seien „Grenzen weit überschritten worden“. Und sie berichtete wie Norbert Kerkel, 1. Vorsitzender des Vereins „Unser Wasser“, von der übergroßen Nähe der „vier Freunde“: Landratsamt Miesbach, Landesamt für Umwelt (LfU), Regierung von Oberbayern und Stadtwerke München. Belegt durch etliche Gespräche vor Zeugen. Was Kerkel besonders ärgert: „Der Abteilungsleiter Umwelt des Landratsamtes Miesbach, Dr. Thomas Eichacker, hat nicht einmal den Versuch einer Alternativprüfung gestartet“, so Kerkel. „Es habe sich ihm nicht aufgedrängt, dass er eine Alternative gesehen hätte“ – diese Aussage von Eichacker mag Kerkel nicht stehen lassen. Sein Verein hat ob der Untätigkeit des Miesbacher Landratsamtes im Vorfeld ein entsprechendes Gutachten beauftragt, in dem genau diese Alternativen aufgezeigt werden.

Heimatwasser-Pressesprecher Josef Glasl ist der Meinung: „Das M-Wasser hat einen Geschmack“. Anwalt Schönfeld berichtete, dass sein Antrag auf Akteneinsicht abgelehnt und seine diesbezügliche Beschwerde noch nicht einmal beantwortet wurde. Während Schönfeld rechtswidrig wesentliche Informationen vorenthalten wurden, kannten die SWM-Anwälte ganz offensichtlich sämtliche Einwendungen der Gegenseite.

Dr. Schönfeld, der sich bisher in den Einwendungen, insbesondere um die angeblichen Altrechte kümmert, auf die sich die Stadtwerke München stützen und die Dr. Eichacker in einem Gutachten für rechtens erklärt hat, erläuterte, dass es mit den Altrechten und dem Gutachten seiner Ansicht nach nicht weit her ist. In den zwei entscheidenden Punkten des Gutachtens schlage sich Dr. Eichacker auf die Seite der SWM, tue dies aber ohne einen anerkannten juristischen Beleg. Er widerspreche in einem Punkt sogar der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts!

Stadt und Land – Hand in Hand“ – davon hat Miesbachs Bürgermeisterin Ingrid Pongratz in den drei Tagen der Anhörung nichts gespürt. Sie sieht ihre Stadt in der Opferrolle, während die Stadtwerke München nur die Vorteile haben. Doch das bei Münchnern so beliebte Naherholungsgebiet könne keine Grünkulisse sein, „auch wir müssen überleben und uns entwickeln dürfen. Wir brauchen Wohnungsbau für die Einheimischen und wir wollen unsere Landwirte nicht vergrämen“, plädierte Pongratz.

Einig waren sich auf dem Podium alle, dass im Kampf „David gegen Goliath“ – die Stadtwerke München sind ein milliardenschweres Unternehmen mit einer großen Presseabteilung und einem riesigen Werbebudget – der einzelne „Null Chancen“ hat. Mit der Initiative Heimatwasser als Kommunikationsspitze hingegen – hier haben sich parteiübergreifend Vereine und Betroffene, Gemeinden und Landwirte, Interessierte etc. zusammengeschlossen – hofft man auf überregionale Vernetzung und damit bessere Schlagkraft..

Reines, sauberes Wasser ist schließlich ein gesamtgesellschaftliches Thema. Zudem will man an den weiteren Tagen der Erörterung mehr Transparenz und Wahrheit in das Verfahren bringen. Weitere Erörterungstermine sind notwendig, da von 77 Parteien, die Einwendungen eingereicht haben, bislang lediglich vier angehört wurden. Eine Terminierung ist allerdings noch nicht erfolgt.

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Beim Pressetermin in München: v.l. Dr. Thomas Schönfeld, Lutz| Abel Rechtsanwälte;
Benno Ziegler, Schönfelder Rechtsanwälte; Alois Fuchs, betroffener Landwirt/Initiative ‚Heimatwasser‘;
Dr. Marion von Kameke-Stahl, betroffene Landwirtin/Initiative ‚Heimatwasser‘;
Gisela Hölscher (Landtagsdirektkandidatin der Freien Wähler);
Ingrid Pongratz, Bürgermeisterin der Stadt Miesbach
und Norbert Kerkel, vom Verein ‚Unser Wasser‘

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Der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Miesbach informiert …

… zur Broschüre „Unterwegs mit Handicap“ zum Blättern

zur Broschüre „Unterwegs mit Handicap“ – PDF

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Wahlkampf-Endspurt

CSU hatte zum Dialog „Land-Bund-Europa“ eingeladen

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Zum Dialog „Land-Bund-Europa“, begrüßte die stellvertretende Ministerpräsidentin und Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, Ilse Aigner, hochkarätigen Besuch im vollbesetzten Neureuthersaal in Gmund am Tegernsee: Neben dem Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan waren Manfred Weber, Fraktionsvorsitzender der ‚Konservation im Europäischen Parlament‘ (EVP); Olaf von Löwis, Bürgermeister der Marktgemeinde Holzkirchen und Direktkandidat für den Bezirkstag sowie Georg Kittenrainer, Bürgermeister der Gemeinde Bayrischzell und Kandidat für den Landtag, gekommen. Alexander Radwan stellte den weit gereisten Gast aus Brüssel, Manfred Weber, welcher sich zur Zeit -in Brüssel- ebenfalls im Wahlkampfmodus befindet, da er dem derzeitigen EU-Präsidenten Jean-Claude Junker nachfolgen möchte, den Veranstaltungsbesuchern vor.

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Neue Visionen und Perspektiven

für eine enkeltaugliche Zukunft:

Veranstaltungsreihe „Anders wachsen – anders denken“

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Fünf namhafte Institutionen haben sich zusammen geschlossen, um eine Veranstaltungsreihe ins Leben zu rufen, deren Anliegen die Entwicklung und das Aufzeigen von Visionen und Perspektiven für eine enkeltaugliche Zukunft ist. Zum dritten Mal findet „Anders wachsen – Alternative Ideen für das Oberland“ nun schon statt. Bei der Präsentation des diesjährigen Programms freuten sich Dr. Monika Ziegler vom Verein KulturVision e.V., Isabella Krobisch, Leiterin des Kulturzentrums Waitzinger Keller, Ines Wagner von KulturVision e.V., Ingrid Huber des KULTUR im Oberbräu sowie Dr. Wolfgang Foit, Geschäftsführer des Katholischen Bildungswerks Miesbach e.V. (KBW), über den Umfang der Veranstaltungen.

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Landtags- und Bezirkswahlen

im Landkreis Miesbach

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Am Sonntag, 14. Oktober 2018, bestimmen die bayerischen Wähler über die Zusammensetzung ihres neuen Landtags und ihrer sieben Bezirkstage. Die Stimmkreisleiterin für Miesbach, Maria Rode, und ihr Stellvertreter, Stephan Kupferschmid, informieren diesbezüglich, dass alle 17 Gemeinden des Landkreises Miesbach zusammen mit den Gemeinden Bad Feilnbach und Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim) den Stimmkreis 121 bilden. Insgesamt gibt es 31 Wahlkreise in Oberbayern.

Alle Wahlvorschläge mussten fristgerecht beim Landeswahlleiter/Wahlkreisleiter eingereicht werden und dort geprüft werden. Anschließend machte der Landeswahlleiter/Wahlkreisleiter die Vorschläge im Bayerischen Staatsanzeiger bekannt. Zugelassene Wahlvorschläge für Direktkandidaten im Stimmkreis 121 sind für die…

Landtagswahl: Ilse Aigner (CSU), Verena Schmidt-Völlmecke (SPD), Gisela Hölscher (Freie Wähler), Thomas Tomaschek (Grüne), Ursula Lex (FDP), Jörg Hager (Die Linke), Loris-Marco Gelesch (Bayernpartei), Peter Limmer (ÖDP), Rainer Bolle (AfD) und Manuel Kralik (mut).

Bezirkswahl: Olaf von Löwis (CSU), Tim Roll (SPD), Sepp Hartl (Freie Wähler), Elisabeth Janner (Grüne), Martin Eberhard (FDP), Josef Pfeiffer (Die Linke), Balthasar Brandhofer (Bayernpartei), Manfred Engelsberger (ÖDP), Constantin Prinz von Anhalt (AfD) und Peter Janssen (Freie Liste Oberbayern).

Für die Landtagswahl im Wahlkreis Oberbayern wurden insgesamt 17, für die Bezirkswahl 14 Wahlvorschläge zugelassen. Neben den Parteien der vorgenannten Direktkandidaten sind dies…
für die Landtagswahl: Piraten, Liberal-Konservative Reformer – Die EURO-Kritiker (LKR), Die Humanisten, Die Partei, Partei für Gesund-heitsforschung, Tierschutzpartei und die V-Partei.

für die Bezirkswahl: Piraten, LKR, Die Partei und die Tierschutzpartei.

Zirka 88.000 Bürger sind im Stimmkreis 121 wahlberechtigt. Die meisten Wähler gibt es in Holzkirchen (11.800). In ganz Bayern sind es rund 9,5 Millionen. Die Anzahl an Stimmberechtigten in Landtags- und Bezirkswahl kann leicht voneinander abweichen, denn bei der Bezirkswahl ist nur wahlberechtigt, wer schon mindestens drei Monate in diesem Bezirk gemeldet ist. Drei Gemeinden im Stimmkreis wurden ausgewählt, eine repräsentative Wahl in einem ihrer Stimmbezirke durchzuführen. In diesen drei Stimmbezirken werden zusätzliche Daten der Wähler erhoben (z.B. Altersgruppe, Geschlecht). Das Wahlgeheimnis bleibt davon unberührt.

Die Stimmzettel wurden von der Stimmkreisleitung bereits an die Gemeinden verteilt. Die Stimmen werden am Wahltag in den Gemeinden ausgezählt. Anschließend fasst die Stimmkreisleitung am Landratsamt Miesbach am Wahlabend des 14. Oktobers die Ergebnisse zusammen und meldet diese über die Wahlkreisleitung an die Landeswahlleitung. Alle Ergebnisse werden am Wahlabend auf der Landkreis-Homepage www.landkreis-miesbach.de und auf www.wahlen.bayern.de bekannt gegeben. Der Stimmkreisausschuss muss im Anschluss an die Wahl das Wahlergebnis bestätigen.

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Tag der Blasmusik begeisterte auf Gut Kaltenbrunn

Showtime

mit Georg von Preysing, acht Musikkapellen

und Bob Ross

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Das Wetter beeinträchtigte die gute Stimmung beim diesjährigen „Tag der Blasmusik“ – auf Gut Kaltenbrunn – in Gmund am Tegernsee in keinster Weise. Dank der echten Flexibilität der Organisatoren von der Gemeinde Gmund und allen Helfern sowie den Mitarbeitern von Gut Kaltenbrunn wurde es möglich, dass der Veranstaltungsort kurzfristig vom Innenhof in die Tenne von Gut Kaltenbrunn umverlegt wurde.

So marschierten als erstes die Musikanten des Spielmannszuges Gmund in Formation vor der Bühne auf und eröffneten mit dem „Erzherzog Albrecht Marsch“ den Blasmusik-Reigen. Insgesamt acht Kapellen, darunter die Gasteiger Blasmusik, die Woringer Musikanten aus dem Allgäu, die Tegernseer Blaskapelle, die Gmunder Dorfmusikanten, die Schützenkapelle Reichersbeuern sowie die Musikkapelle Waakirchen-Marienstein, spielten u.a. mit schmissiger bayerischer Musik, mit tiroler und russischen Einlagen bis hin zu einem „Abba“-Medley auf. Die begeisterten Zuhörer, in der ausverkauften Gut Kaltenbrunn-Tenne, quittierten dieses Können mit viel Applaus und und etlichen „Bravo“-Rufen.

Ein besonderer Gast brachte es ganz genau zum Ausdruck. Bob Ross, ehem. Hornist bei den Münchner Philharmonikern und Gründer sowie Bandleader des renommierten Bläserensembles „Blechschaden“, betonte, dass die anwesenden Musikanten, obwohl sie lediglich „Hobbymusiker“ seien, doch das Niveau von Profis aufzeigen und er den Musikanten dafür großen Respekt entgegen bringe. Er selber sei sein ganzes Leben Profimusiker gewesen und er wisse, was „Musik machen“ bedeute.

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Bob Ross „voll in seinem Element“! Ihm assistierten Conférencier Georg von Preysing und Heinz Scheitzeneder von den Woringer Musikanten aus dem Allgäu

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Zur Freude des Publikums dirigierte Bob Ross in seiner ureigensten Art den Radetzky Marsch von Johann Strauß und den Heimatland Freundschafts-Marsch von Sepp Neumayr, wobei er die musikalische Spielkraft aller acht Kapellen zur Verfügung hatte. Ein unvergessliches Erlebnis für die begeisterten Besucher!

Zum Ende der Veranstaltung spielten alle Blaskapellen zusammen – unter Leitung von Klaus Raßhofer – neben dem Bayerischen Defiliermarsch die Bayernhymne, bei der von Publikum und Musikanten stimmgewaltig mitgesungen wurde. Durch das Programm führte, in gewohnt bewährter Weise, Gmunds beliebter Altbürgermeister Georg von Preysing, der das Publikum mit zahlreichen Anekdoten und Witzen „frisch aus dem Leben gegriffen“ sowie flotten Sprüchen herrlich amüsierte. Bei der kulinarischen Verköstigung sorgte die Küche von Gut Kaltenbrunn für allerlei Überraschungen.

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Buchtipp:

Bob Ross

„Dirigenten und andere Katastrophen“

 

Vom Publikum vergöttertes Kultobjekt oder der Taktstock schwingender Diktator? Beides trifft auf Dirigenten zu, oftmals auf ein und dieselbe Person, je nach Blickwinkel. Aber auch Orchestermusiker, obgleich naturgemäß Teamplayer, sind keineswegs Unschuldslämmer, oft können sie sich nur mit Schlagfertigkeit und Boshaftigkeit gegen „den da oben“ wehren. Bob Ross, Hornist und Bandleader (»Kein Dirigent!«, auf diese Feststellung legt er Wert), weiß, wovon er spricht: Seine Anekdoten und Ausflüge in die Musikgeschichte sind umwerfend komisch, beleuchten aber auch die dunklen Seiten einer Welt, in der selbst die tragischen Momente über fünf Oktaven reichen – schwarzer schottischer Humor at its best.

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Erschienen beim Traditionsverlag LangenMüller
1. Auflage
160 Seiten
ISBN: 978-3-7844-3424-7
20,00 EUR* D / 20,60 EUR* A / 26,90 CHF* (UVP)

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Bob Ross, Hornist, Bandleader und Teamplayer
präsentiert in seinem Buch „Dirigenten und andere Katastrophen“
nette Anekdoten und Ausflüge in die Musikgeschichte

-lm- Bilder: LangenMüller, lm

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362.000 Bayern arbeiten befristet – besonders Berufseinsteiger sind betroffen
400 neue Azubis im Landkreis Miesbach:

NGG fordert bessere Job-Perspektiven


Im Landkreis Miesbach können sich derzeit rund 400 Neu-Azubis über eine Lehrstelle freuen. So viele versorgte Bewerber zählte die Arbeitsagentur zum Start des Ausbildungsjahres. Ausbildungsvertrag in der Hand, aber was kommt danach? Damit die Karriere auch nach der Abschlussprüfung weitergeht, fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nun bessere Job-Perspektiven für Berufseinsteiger. Eine große Hürde nach der Ausbildung, so die NGG, ist jedoch der Trend zum Job auf Zeit – zur Befristung.

Solche „Arbeitsplätze mit Verfallsdatum“ sind nach einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in der Nahrungs- und Genussmittelbranche besonders verbreitet. Hier sind bundesweit knapp 54 Prozent aller Übernahmen befristet. Ähnlich sieht es bei den Neueinstellungen aus: Hier zählt die Branche mit einer Befristungsquote von 73 Prozent zu den Spitzenreitern. Auch in Hotels und Gaststätten sind diese Arbeitsverträge zum Berufsstart gang und gäbe. Dort sind laut IAB rund 35 Prozent aller Übernahmen befristet.

Georg Schneider, Geschäftsführer der NGG-Region Rosenheim-Oberbayern, spricht von einer „Unternehmer-Unsitte“: Es könne nicht sein, dass Betriebe trotz Hochkonjunktur in vielen Branchen so stark auf Befristungen setzten. „Wer als Job-Starter eine Familie gründen oder einen Kredit für die Wohnungseinrichtung bekommen will, der braucht einen sicheren Arbeitsplatz und keinen Zitter-Vertrag“, so Schneider.

Dass Berufseinsteiger besonders betroffen sind, zeigt auch die amtliche Statistik. So waren in Bayern im vergangenen Jahr 12 Prozent der 20- bis 30-Jährigen befristet beschäftigt – Azubis nicht mitgerechnet. Das geht aus dem aktuellen Mikrozensus hervor. Danach hatten insgesamt 362.000 Bayern lediglich einen befristeten Arbeitsvertrag – das ist immerhin jeder siebzehnte Beschäftigte.

Auf Unternehmer, die darüber klagen, dass sie im Gastgewerbe oder in der Ernährungswirtschaft kaum noch Fachkräfte finden, reagiert Schneider mit einem Kopfschütteln: „Wer nach der Ausbildung nur einen Vertrag auf Zeit anbietet, der muss sich nicht wundern, dass sich Schulabgänger woanders umsehen.“ Spezialisten von morgen gewinne man nur mit guten Löhnen, attraktiven Arbeitsbedingungen und klaren Karriereperspektiven, so der Gewerkschafter. Befristungen sollten die Ausnahme und nicht die Regel sein. Zu den wirklich zwingenden Gründen einer Befristung gehörten etwa eine Probezeit oder Schwangerschaftsvertretung.

„In den Betrieben haben wir es aber immer häufiger mit Befristungen nach dem 08/15-Prinzip zu tun. Jobs auf Zeit werden zur gängigen Praxis“, betonte Schneider. Das Bundesarbeitsministerium plane, solche Arbeitsverhältnisse einzudämmen. Befristungen ohne Sachgrund sollen danach auf 18 Monate begrenzt werden und maximal 2,5 Prozent der Belegschaft betreffen. Allerdings wären nach aktuellem Stand Betriebe mit weniger als 75 Beschäftigten vom Gesetz ausgenommen. „Ein Großteil der Beschäftigten im Gastgewerbe und im Lebensmittelhandwerk hätte davon praktisch nichts“, kritisiert die Gewerkschaft und fordert daher ein vollständiges Verbot der sachgrundlosen Befristung. Dieses soll unabhängig von der Betriebsgröße gelten. Darüber hinaus fordert die NGG eine Aufwertung der Berufsausbildung. „Es sollte auch mit dem Gesellenbrief möglich sein, an der Hochschule zu studieren“, ergänzte Schneider. Bisher gibt es die Hochschulreife nur mit dem Abitur. „Viele Branchen wandeln sich mit der Digitalisierung rasant. Das bringt ganz neue Anforderungen an Fachkräfte. Ein Studium nach der Lehre kann enorm helfen, sich für die Wirtschaft 4.0 zu wappnen“, so der NGG-Gewerkschafter.

-lm-

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Win-Win-Situation

für Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee

und Gemeinde Hausham

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Wir verkaufen ein altes Rathaus und haben ein neues gekauft“, resümierte Jens Zangenfeind, Bürgermeister der Gemeinde Hausham, bei einem Treffen mit Vertretern der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, anlässlich der Schlüsselübergabe am Anwesen ‚Schlierseer Straße 18‘ in Hausham. „Wir bekommen ein zeitgemässes Rathaus, das im Zentrum von Hausham liegt.
Für die Gemeinde Hausham ist es eine Chance, beim Umzug auch alte Schubladen zu entrümpeln, die Arbeitsabläufe im neuen Rathaus zu optimieren und das Verhältnis der Behörde zum Bürger positiver, offener und transparenter zu gestalten. Der Umzug ist für Sommer 2019 geplant, da noch einige Umbaumaßnahmen anstehen“, freute sich der Bürgermeister.

Zangenfeind dankte dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, Dr. Martin Mihalovits, vor allem für die stetige offene Kommunikation und die kurzen Dienstwege bei den bisherigen Verhandlungen. Er freue sich, so Zangenfeind, dass es in dem neuen Rathaus nun helle, lichtdurchflutete Räume gibt. Auch solle der „Service-Point-Gedanke“ nun umgesetzt werden, sodass in der neuen Gemeindeverwaltung vom Bürger schneller die zuständige Stelle gefunden wird und somit auch die Erledigung der einzelnen Anliegen rascher erfolgt. „Mit Freundlichkeit und neuen Ideen soll das angestaubte Image einer Behörde aufgewertet werden“, betonte Zangenfeind.

Ferner brachte Haushams Bürgermeister seinen Dank an Dr. Mihalovits zum Ausdruck, weil die Sparkasse, trotz der allgemeinen Digitalisierung, mit einer Filiale im Ort ansässig geblieben ist, welche noch mit Personal versehen ist. Dies sei, erklärte Dr. Mihalovits, dem geänderten Kundenbedürfnissen geschuldet. Zwar seien die täglichen Besuche in der Geschäftsstelle weniger geworden, die telefonischen Anfragen hätten sich jedoch erheblich vermehrt. „Auch werden persönliche Beratungsgespräche mit dem Kunden immer wichtiger. Vorallem ist die Sparkasse aber dem Allgemeinwohl verpflichtet“, bekräftigte Mihalovits.

„Das alte Rathausgebäude soll einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden“, teilte Jens Zangenfeind mit. Geplant sind senioren- und behindertengerechte Wohnungen für Menschen im mittleren Einkommensbereich sowie Wohnungen für Familien mit Kindern. Da das alte Gebäude den modernen und gesetzeskonformen Ansprüchen nicht mehr gerecht wird, rechnet die Kommune mit einem Abriss und entsprechendem Neubau.

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v.l.: Jens Zangenfeind -Bürgermeister der Gemeinde Hausham-
und Dr. Martin Mihalovits -Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee-
bei der symbolischen Schlüsselübergabe
für das Anwesen an der Schlierseer Straße 18 in Hausham

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Haushalte
für Einkommens- und Verbraucherstudie gesucht

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Derzeit wird eine Einkommens- und Verbraucherstudie (EVS) erhoben. Dafür werden in allen bayerischen Landkreisen Haushalte gesucht, die sich beteiligen. Verwendet werden die Daten u.a. als Orientierungsmaßstab für Tarifverhandlungen. Beispielsweise geben bayerische Haushalte 2013 durchschnittlich 913 Euro pro Monat für das Wohnen aus.

Wofür erhebt die amtliche Statistik solche Daten? Entsprechende Daten sind die notwendige Infrastruktur für eine moderne und gerechte Gesellschaft. Ein Ziel der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe ist es, das aktuelle Konsumverhalten der Bürger hierzulande zu ermitteln. Die Ergebnisse der Erhebung sind eine vereinfachte Beschreibung der komplexen Realität, die als Grundlage für rational wirtschaftliche und politische Entscheidungen benötigt werden.

Gesucht werden insbesondere noch Haushalte mit einem Kind zwischen 14 und 17 Jahren, Haushalte von Selbstständigen bzw. Landwirten sowie Haushalte mit einem monatlichen Einkommen unter 1.100 Euro bzw. über 4.000 Euro. Ausführliche Informationen rund um die EVS 2018 und eine Anmeldungsmöglichkeit sind auf der Homepage www.evs2018.de abrufbar. Als Dankeschön erhalten die teilnehmenden Haushalte eine Geldprämie von 85 Euro.

-la-btwo

 

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Der heimische Garten:

Industriegarten oder Schnittstelle zwischen Mensch und Natur?

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Sattgrüner, auf den Millimeter geschorener Mähroboter-Rasen; akribisch gestutzte und in Form gebrachte Bäume und Sträucher; wildkrautfreie Kiesgärten mit Wurzelvlies und Steinen in jeglicher Form und Farbe; große, glatte Pflasterflächen – sauber und pflegeleicht muss der Garten heutzutage für Viele sein. Mit möglichst geringem zeitlichem und körperlichem Aufwand soll eine dem Zeitgeist entsprechende, möglichst repräsentative Fläche entstehen. Für die Natur und ihre Vielfalt bleibt in solchen Gärten kaum Platz.

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-la- Bild: lm

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Fahrbahnerneuerung

zwischen Gmund und Gut Kaltenbrunn

– Vollsperrung ab Montag, 20. August –

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Seit 02. Juli wurden auf der B 318 zwischen dem Spielcasino in Bad Wiessee und dem Gut Kaltenbrunn die Entwässerungsanlagen saniert, neue Asphaltschichten aufgebracht und Stahlschutzplanken montiert. Ab Montag, 20. August beginnen die bereits angekündigten Arbeiten im zweiten Bauabschnitt der Maßnahme, zwischen Gut Kaltenbrunn und Gmund. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite und dem kurvigen Straßenverlauf sowie aufgrund von Arbeiten am Bahnübergang muss dieser Straßenabschnitt für zwei Wochen für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Die Umleitung erfolgt ab Gut Kaltenbrunn über die Staatsstraße St 2366 nach Finsterwald und über die Staatsstraße St 2365 weiter nach Gmund und umgekehrt. Ähnlich wie im ersten Abschnitt werden auch im zweiten Bauabschnitt sowohl die Fahrbahn erneuert, als auch die Entwässerungseinrichtungen und die Straßenausstattung instandgesetzt. Da die Arbeiten stark witterungsabhängig sind und vor allem beim Einbau der Asphaltschichten trockenes Wetter zum Erreichen der geforderten Qualität Bedingung ist, kann sich der Zeitplan ‚etwas‘ verschieben.

-stbaro- Bild: lm

 

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Konstruktiver Gedankenaustausch
zum Thema ‚Verkehrsprobleme im Bayerischen Oberland‘


Landrat Wolfgang Rzehak und der Landtagsabgeordnete Florian Streibl haben im Landratsamt Miesbach bei einem Arbeitstreffen über die Verkehrsprobleme des Oberlandes und mögliche Lösungen gesprochen. Beide Politiker waren sich einig, dass nur eine Nutzung aller Verkehrsmittel – wie Schienennahverkehr, Busse oder Fahrräder neben dem Auto – zu einer Besserung führen können.

Ferner äußerten sie sich positiv zu dem geplanten „Alpenbus“, welcher auf eine Initiative der Landräte des Oberlandes zurückgeht und nun auch vom Freistaat Bayern gefördert werden soll. Dieser Bus soll die bestehenden Schienenverbindungen ergänzen. Die Schienen führen sternförmig auf München zu, eine taugliche Ost-/West-Verbindung fehlt bislang im öffentlichen Verkehr. Der Bus könne eine deutliche Entlastung bringen, auch wenn er auf der Straße fährt. Florian Streibl und Wolfgang Rzehak waren jedoch beide der Meinung, dass eine Schienenverbindung heute auf Grund der Probleme der Trassenführung nicht mehr neu zu realisieren sei. Der Bus soll in Ost-/West-Richtung die vier Landkreise des Oberlandes und die Stadt Rosenheim verbinden. „Bei der Streckenführung ist es ganz wichtig, dass hier auch Murnau angebunden ist“, betonte der Landtagsabgeordnete Streibl, „sonst bringt die Verbindung für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen nicht den besten Nutzen. Auch Penzberg muss angefahren werden!“ Als einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit nannte er „die Ertüchtigung der Bundesstraße 472 auf Seiten des Straßenbauamtes Rosenheim“. Streibl sagte ferner, „dass nicht immer große und aufwändige Umgehungsstraßen notwendig sind.“ Ein sogenannter „2 + 1“-Ausbau in Teilbereichen sei schneller und preiswerter zu realisieren, also die Ergänzung der Straße durch einen streckenweisen Überholstreifen.

Landrat Wolfgang Rzehak bekräftigte, dass Umgehungsstraßen nicht zu einer Lösung führen würden, sondern den Verkehr nur verlagern. Als Beispiel nannte er den Tunnel der Bundesstraße in Warngau, der jetzt nach mehr als zweijähriger Bauzeit eröffnet wurde. Für die Bürgerinnen und Bürger in Warngau sei die Entlastung erfreulich, als Blaupause für andere Verkehrsprojekte könne der kurze Tunnel aber nur schlecht dienen.

Einem Beitritt des Landkreises Miesbach zum MVV standen Beide grundsätzlich positiv gegenüber. Allerdings komme es auf die Details, den richtigen Zeitpunkt und vertretbare Konditionen an. „Es wäre eine feine Sache, wenn das Oberland mit einem einheitlichen Tarifsystem dem MVV beitreten würde“, erklärte Streibl. „Das würde viel Verkehr von der Straße bringen“, pflichtete Rzehak bei, „allerdings muss dann der ganze Landkreis Miesbach beitreten; sonst verlagern sich die Probleme nur. Die Bahnfahrer fahren dann mit dem Auto bis zum Beginn des MVV-Gebiets. Das sieht man jetzt schon in Holzkirchen – und der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist auch nur zur Hälfte dabei“, so der Landrat. „Ein Beitritt zum MVV bringt nicht nur Gewinner. Inhaber einer Bahncard zum Beispiel könnten Vorteile verlieren“, ergänzte Rzehak.

Eigentlich sollte auch das Fahrrad nicht nur als Sportgerät oder zur Erholung genutzt werden, sondern als vollwertiges Verkehrsmittel. Ein Netz von regionalen Radwegen wäre ein Fernziel. „Eigentlich müsste es nicht nur Staatsstraßen geben, sondern Staatsradlwege“, meinte Florian Streibl. Er spielte damit darauf an, dass der Freistaat Bayern bisher nur dann Baulastträger für Radwege sein kann, wenn diese neben den Staatstraßen verlaufen. Dies sei aber für Radfahrer wegen der Abgase und des Lärms nicht optimal. „Außerdem sollten die Wege dann asphaltiert sein und sichere Abstellmöglichkeiten für das Fahrrad gewährleistet sein, insbesondere an den Schnittstellen zum Bus- und Schienenverkehr sowie den sonstigen Zielen von allgemeinem Interesse“, ergänzte der Fachbereichsleiter Mobilität im Landratsamt Miesbach, Peter Schiffmann.

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v.l.: Landrat Wolfgang Rzehak und der Landtagsabgeordnete Florian Streibl
erörterten die Thematik ‚Verkehrsprobleme im Bayerischen Oberland‘

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Florian Streibl ist seit 2008 Volksvertreter im Bayerischen Landtag. Er zog für die Freien Wähler über die Liste im Wahlkreis Oberbayern in das Maximilianeum ein. Er ist parlamentarischer Geschäftsführer der Landtagsfraktion. Florian Streibl ist der Sohn des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Max Streibl.

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„Unser Wasser“-Verein:
Die Perspektive der Betroffenen und
Gegenargumente werden kaum berücksichtigt

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Die Fronten zwischen dem Landratsamt Miesbach und dem „Unser Wasser“ – Verein verhärten sich immer mehr! Norbert Kerkel, Vorsitzender des „Unser Wasser – Vereins“, betonte nun in einer Reaktion auf eine Stellungnahme aus dem Landratsamt Miesbach: „In einem Brief an den Verein „Unser Wasser“ e. V., der in einer Presseinformation des Landratsamtes am 14. August 2018 der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde – dem Verein aber nicht vorliegt – nimmt u.a. der Abteilungsleiter Umwelt, Dr. Thomas Eichacker, offenbar Stellung zu einem offenen Brief des Vereins an den Landrat und an ihn selbst. Die Feststellung von „Unser Wasser“, dass das staatliche Landratsamt in den letzten Jahren immer wieder den Eindruck erweckt habe, fast ausschließlich die Interessen der Stadtwerke München (SWM) GmbH, des Landesamtes für Umwelt und der Regierung von Oberbayern zu berücksichtigen und dabei die Interessen des Landkreises hintanzustellen, bewertet Dr. Eichacker als einen „sehr polemischen Abschnitt des Briefes“. Leider aber ist dieser Eindruck geradezu zwingend, wenn man die Schreiben des Landratsamtes Miesbach an das Umweltministerium -vom vergangenen Herbst- gründlich liest. Das Landratsamt Miesbach übernimmt zahllose Behauptungen der SWM unkritisch und ungeprüft. Die Perspektive der Betroffenen und Gegenargumente werden kaum berücksichtigt. Das Landratsamt Miesbach geht sogar so weit, Tatsachen in ihr Gegenteil zu verkehren. Ein Beispiel: In der Prüfung der Alten Rechte schreibt Dr. Eichacker: „Die Stadtwerke München hatten 1977 und 1990 wiederholt die Eintragung angemahnt und dabei den ursprünglichen Antrag vorgelegt.“ Sachlage ist aber: Die Aufforderung zur Anmeldung alter Rechte erging im Amtsblatt am 6. März 1964 – mit einer Frist von drei Jahren. Wird die Anmeldung versäumt, heißt es dort, dann erlöschen die alten Rechte zehn Jahre nach dieser Aufforderung endgültig. Genau das ist der Stadt München bzw. den Stadtwerken passiert! Nun verweist Dr. Eichacker auf ein seltsamerweise als „Vormerkung“ bezeichnetes Papier aus dem Archiv der SWM vom 21.02.1977. Es handelt sich um einen Aktenvermerk eines Mitarbeiters der Stadtwerke (Name unleserlich). Darin behauptet er, am selben Tag beim Landratsamt Miesbach wegen der Eintragung ins Wasserbuch vorgesprochen zu haben, die noch nicht erfolgt war.

Das Dokument ist insgesamt so fragwürdig, dass es kaum als Beleg dienen kann. Schon die angebliche Tatsache, dass sich die Stadtwerke München nun, zwölf Jahre später, plötzlich an diese wichtige Eintragung erinnern, ist zumindest merkwürdig. Weitere Details würden an dieser Stelle zu weit führen. Für die Fristversäumnis, 13 Jahre nach Bekanntgabe der Frist durch das Landratsamt Miesbach und drei Jahre nach Ablauf der 10-Jahres-Frist ist das Schreiben ohnehin vollkommen wertlos.

Für Dr. Eichacker aber ist diese „Vormerkung“ Beweis genug. Er geht sogar noch weiter und behauptet, die Stadtwerke hätten 1990 die Eintragung erneut angemahnt. Tatsächlich aber war es das Landratsamt Miesbach. In einem Schreiben vom 15.11.1989 (Aktenzeichen: V/3/642-4/3 Hui-sa) an die Stadtwerke stellt das Landratsamt Miesbach fest, dass die Eintragung ins Wasserbuch noch nicht erfolgt ist und fordert die Stadtwerke auf, die erforderlichen Unterlagen einzureichen. Dies ist jedoch rechtswidrig, weil die Fristen längst abgelaufen waren! Anders als Dr. Eichacker behauptet, waren es also nicht die Stadtwerke München, sondern das Landratsamt Miesbach. Die SWM hatten den gesamten Vorgang also weitere zwölf Jahre für nicht wichtig gehalten und ihn erneut komplett vergessen.

Der Verein „Unser Wasser“ erkennt in der oben zitierten Formulierung von Dr. Eichacker eine klare Verdrehung der Tatsachen. Das könnte ein einfacher Verständnisfehler sein, der sich spätestens auf dem Erörterungstermin beheben ließe. Im Einwand unseres Vereins ist das bereits geschehen.

Aber was Dr. Eichacker in Reaktion auf den offenen Brief von „Unser Wasser“ behauptet, bedeutet eine erneute Verbiegung von eindeutigen Formulierungen. Er schreibt: „Wir nehmen mit Verwunderung zur Kenntnis, dass Sie aus Angst vor einem nicht genehmen Urteil von dieser Forderung [nach einer gerichtlichen Klärung; U.W.] nun Abstand nehmen und das Gegenteil fordern, nämlich dass die Aberkennung‚ auf keinen Fall (…) Anlass zur gerichtlichen Klage bieten‘ dürfe“.

Im offenen Brief des „Unser Wasser“-Vereins aber heißt es eindeutig, dass der Verein weiterhin die Aberkennung der Alten Rechte für sämtliche Anlagen fordert und das Landratsamt Miesbach in allen diesen Fragen unterstützt. Der Verein zählt in diesem Zusammenhang sogar eine Reihe von Argumenten auf, die das Landratsamt zur Aberkennung der Alten Rechte vorbringen kann. Allerdings: „Auf keinen Fall darf die Aberkennung des Rechts für den Speisekanal IV der SWM GmbH einen Anlass zur gerichtlichen Klage bieten, die sie angesichts der unvollständigen Argumentation unseres Landratsamts dann auch noch gewinnt.“

Es geht also um die zaghafte, unvollständige und somit möglicherweise wirkungslose Argumentation des Landratsamtes, weil die Aberkennung des „Alten Rechts“ allein für den Speisekanal IV ein viel zu schwaches Argument sein dürfte, um vor Gericht bei einer Klage der Stadtwerke München bestehen zu können. An der richtigen Lesart dieses Satzes gibt es keinen Zweifel.

Polemisch ist also nicht der „offene Brief“ unseres Vereins, sondern die Reaktion aus dem Landratsamt! Mit Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass leider kein Umdenken im Landratsamt stattgefunden hat – und mit Interesse erwarten wir, welche weiteren Bewertungen diese Reaktion in Presse und Medien erfahren wird“, resümierte Norbert Kerkel.

-lm-

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Jagdberater
erstellt Populationsgutachten


Alle drei Jahre stellt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) sein Vegetationsgutachten vor. Das Gutachten ist rechtliche Grundlage für die Abschussplanung. Erstmals hat jetzt der Jagdberater des Landkreises Miesbach ein Populationsgutachten erarbeitet. Er überreichte es Landrat Wolfgang Rzehak. Der Berufsjäger Tobias Hupfauer sieht diese Gutachten als Ergänzung; es ist rechtlich nicht bindend.
Die Jagdbehörde soll aber so Abschusspläne veröffentlichen können, die dem Wald und dem Wild gerecht werden. Hupfauer sieht das Gutachten nicht als abgeschlossen an. Er bittet seine Kollegen aus der Jägerschaft, sich aktiv an einer Fortschreibung zu beteiligen.

Die „Untere Jagdbehörde“ im Landratsamt Miesbach sieht das Populationsgutachten als Diskussionsgrundlage. Die Behörde hat das Gutachten nun an alle relevanten Stellen verschickt. Das forstliche Gutachten ist ein bindendes Instrument für die Planung der Abschüsse. Das Jagdgesetz hat aber auch einen gesunden artenreichen Wildbestand zum Ziel.

Das Populationsgutachten soll ein Hilfsmittel für die „Untere Jagdbehörde“ sein. Die Behörde kann sich anhand des Gutachtens ein Bild über die Wildbestände machen. Gerade bei strittigen Fällen der Abschlussplanung könnte das Populationsgutachten hinzugezogen werden. Der Jagdberater hat seine Informationen aus der Entwicklung der statistischen Abschusszahlen, aus dem Wissen der Bewertungskommission auf der Hegeschau und dem körperlichen Nachweis ermittelt. Ferner tauschte er sich mit den Inhabern der Jagdreviere aus. Tobias Hupfauer bittet auch darum, dass die Jäger weiter im Dialog mit ihm bleiben. Das Populationsgutachten sei „keine starre, abschließende Feststellung“.

Das Populationsgutachten soll im „Jagdreport des Landkreises Miesbach“ – dieser wird Anfang 2019 erstellt – veröffentlicht werden. Das ausführliche Gutachten beobachtet die Wildarten Rotwild, Gamswild, Rehwild und Schwarzwild.

Über die Rehe heißt es: „Der Rehwildverbiss spielt beim Zustand der Waldvegetation wohl die entscheidende Rolle“. Der Anteil alter und reifer Böcke sei gering. Der Jagdberater rät, in den Bergen den Bestand der Rehe gering zu halten, und zwar zu Gunsten des Rotwildes und der Gämsen. Möglichst viele Zuwachsträger und Dubletten sollten geschossen werden. Dubletten sind Geiß und Kitz.

Beim Rotwild solle die Mittelklasse mehr geschont werden, um den Anteil älterer Hirsche zu erhöhen. Der Anteil weiblichen Wildes an der Gesamtstrecke sei zu erhöhen. Die Kirrjagd – die Jagd mit Anfütterung – soll weniger oft, an wechselnden Orten und zeitlich beschränkt durchgeführt werden. Die Schonzeiten sollen eingehalten werden, da Verkürzungen keinen Erfolg gebracht hätten.

Über die Gämsen liegen wenige Erkenntnisse vor. Die „einzige belastbare Datenbasis ist die gemeldete Strecke, die an der Hegeschau mit den angelieferten Trophäen verglichen wird“, berichtete Hupfauer. Der weibliche Anteil in der Population solle durch Abschuss verringert werden, um den Zuwachs und den Jagddruck zu verringern. Die Rückzugs- und Überwinterungsgebiete sollen besser bestimmt werden, damit nicht gerade dort Sanierungen durchgeführt werden.

Das Schwarzwild spielt im Landkreis Miesbach keine große Rolle. Kleinere Rotten leben im Norden des Landkreises und an der Grenze zum Landkreis Bad Tölz. Jagdbehörde und Veterinärmediziner achten aber auf die Afrikanische Schweinepest. Die Revierinhaber sollen über die Tierseuche weiter sensibilisiert werden. Der Jagdberater empfiehlt revierübergreifende Bewegungsjagden und weniger Lockfutter.

-la-

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Kultusministerium
sagt Schulsozialpädagogen-Stelle für BSZ in Miesbach zu

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Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat die Einrichtung einer neuen Stelle für eine Schulsozialpädagogin oder einen Schulsozialpädagogen zugesagt. Das geht aus einem Brief hervor, welchen Staatsminister Bernd Sibler an den Landrat des Landkreises Miesbach, Wolfgang Rzehak, übermittelt hat. Die Sozialpädagogin oder der Schulsozialpädagoge soll ihren Dienst im kommenden Schuljahr 2018 / 2019 antreten. Stammschule ist das Staatliche Berufliche Schulzentrum Miesbach (BSZ). Das Kultusministerium will in diesem Schuljahr bereits bayernweit 60 Schulsozialpädagoginen bzw. Schulsozialpädagogen einsetzen. Der Ministerialbeauftragte und die Regierung von Oberbayern hatten eine Vorauswahl über mögliche Stammschulen getroffen.

„Diese neue Stelle am Beruflichen Schulzentrum ist sehr erfreulich und auch sehr notwendig“, betonte Landrat Wolfgang Rzehak. „Die Schulsozialpädagoginen bzw. Schulsozialpädagogen sind wichtige Helfer für die Schulleitungen, die Lehrerinnen und Lehrer. Heute werden oftmals in die Schule gesamtgesellschaftliche Entwicklungen hereingetragen, die dann die Schule lösen soll. Ich hoffe, dass die Sozialpädagogen viel präventiv arbeiten können und so helfen, Probleme zu lösen bevor sie überhaupt entstehen. Für unsere Schülerinnen und Schüler, für die Schulfamilie, aber auch für den Zusammenhalt der ganzen Gesellschaft sehe ich hier großen Nutzen“, ergänzte der Landrat.

Die Wichtigkeit der Thematik wird auch dadurch betont, dass eine Delegation aus dem Landkreis Miesbach vorher das Gespräch mit dem Minister in München gesucht hatte. Bei dem Treffen am 11. Juli 2018 nahmen die Fraktionsvorsitzenden aus dem Kreistag und Kreisräte teil. Die Miesbacher Abordnung hatte den Minister gebeten, sich dafür einzusetzen, dass „entweder die Schulen oder die Kommunen von staatlicher Seite finanziell oder personell besser“ – bei der Sozialarbeit an den Schulen – „unterstützt werden“.

„Es ist schön, dass der Minister sich hier eingesetzt hat und der Landkreis Miesbach berücksichtigt wird“, meinte Landrat Wolfgang Rzehak. Er dankte auch allen Fraktionsvorsitzenden und Kreisräten, die sich in München beim Minister für dieses wichtige Projekt stark gemacht haben. „Es ist wichtig, dass wir hier – über Parteigrenzen hinweg – alle zusammenarbeiten, um eine gesamtgesellschaftlich wichtige Entwicklung zu erreichen“, resümierte Rzehak.

Das Kultusministerium will in den Jahren 2018 bis 2023 insgesamt 300 zusätzliche Stellen für Schulpsychologen schaffen. Ab dem kommenden Schuljahr gibt es außerdem die Schulsozialpädagogen. Hier sind „im Endausbau“, so das Ministerium, bayernweit 200 Stellen vorgesehen. Für das kommende Schuljahr sind davon bereits 60 geplant.

-la-

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Landratsamt Miesbach
widerspricht „Offenem Brief“ des „Unser Wasser“-Vereins

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Der Verein ‚Unser Wasser‘ hat kürzlich in einem ‚Offenen Brief‘ bestimmte Behauptungen über das Wasserschutzgebiet Thalham-Reisach-Gotzing aufgestellt. Die Landkreisverwaltung ist der Meinung: „Diese Behauptungen sind weder neu noch inhaltlich zutreffend“ – und hat in einer Antwort an den Verein den Kern-Aussagen widersprochen. In einer Stellungnahme des Amtes heisst es u.a.: „Der ‚Unser Wasser‘-Verein hat seit Jahren wiederkehrend die Behauptung aufgestellt, die Altrechte bestünden nicht. Nun, da das Landratsamt diese Altrechte gegen den Willen der Stadtwerke München zum Teil widerrufen hat, fürchtet der ‚Unser Wasser‘-Verein eine Klage der Stadtwerke. Begründung: Man könnte möglicherweise vor Gericht unterliegen.“ Das Wichtige am Bescheid des Amtes sei seine grundsätzliche Bedeutung: „Wir machen damit klar, auch Altrechte sind widerrufbar“, betonte Landrat Wolfgang Rzehak. „Ich habe diese Herausforderung angenommen. Eine Entscheidung wird nach Recht und Gesetz getroffen – nicht willkürlich. Damit haben wir angepackt, was schon lange in der Vergangenheit hätte geklärt werden sollen. Man muss Probleme auch angehen, wenn sie unangenehm sind“, ergänzte der Landrat.

Weiter heisst es: „Das Landratsamt Miesbach hat mit seinem Bescheid klar gemacht: Die Stadt München darf mit dem altrechtlich gewonnenen Wasser aus dem Landkreis Miesbach kein Geld verdienen. Das Trinkwasser muss dem Allgemeinwohl dienen. Eine Kommerzialisierung ist ausgeschlossen! Die Münchner Umlandgemeinden dürfen nur in sehr eingeschränktem Maß mitversorgt werden.“

„Wir haben mit diesem Widerruf eines Altrechts etwas getan, was bisher noch keiner getan hat“, berichtete der Abteilungsleiter Dr. Thomas Eichacker, „falls die Stadtwerke München nun eine gerichtliche Verhandlung suchen: Wir haben keine Angst, hier eine Entscheidung herbeizuführen. Wir scheuen keinen Konflikt“. Eichacker erinnerte daran, dass das Amt auch weitere Schritte durchsetzen werde – etwa zusätzliche Einschränkungen der Altrechte oder weiterer Änderungen des Wasserbuchs – falls sich dazu rechtliche oder tatsächliche Erkenntnisse ergeben.

Die größte Verwunderung -im Landratsamt Miesbach- hat die Passage im Offenen Brief des ‚Unser Wasser‘-Vereins hervorgerufen, in welcher vom ‚Unser Wasser‘-Verein mit – „Die Stadtwerke München könnten eine Klage möglicherweise gewinnen“ – davor gewarnt wird, dass die Altrechte vor Gericht landen könnten. Dr. Thomas Eichacker schreibt dazu: „Seit Jahren fordern Sie mit Vehemenz eine gerichtliche Überprüfung der Altrechte. Einen Widerruf der Altrechte durch das Landratsamt verlangten Sie immer wieder und begründeten dies stets auch damit, so endlich eine gerichtliche Klärung der Altrechte herbeiführen zu können. (…) Wir nehmen mit Verwunderung zur Kenntnis, dass Sie aus Angst vor einem nicht genehmen Urteil von dieser Forderung nun Abstand nehmen und das Gegenteil fordern, nämlich dass die Aberkennung „auf keinen Fall (…) Anlass zur gerichtlichen Klage bieten“ dürfe! Wir können Ihnen hierzu (…) mitteilen, dass wir Bescheide nur erlassen, wenn wir von ihrer Rechtmäßigkeit überzeugt sind, dann aber auch keine Angst vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung haben“. „Unser Wasser“ hatte außerdem argumentiert, „die Aberkennung der Alten Rechte“ bezüglich des Quellstollens IV bringe „dem Landkreis keinerlei Vorteile“. „ Ferner entscheiden wir als untere Wasserbehörde nach Recht und Gesetz, nicht danach, ob die Rechtslage dem Landkreis Vorteile bringt.“

Desweiteren heisst es aus dem Landratsamt Miesbach: „Ein Gesetz ist nicht nur anzuwenden, wenn es dem Landkreis Vorteile bringt. In einem sehr polemischen Abschnitt des Briefes hatte der Verein desweiteren behauptet, das Landratsamt habe „immer wieder den Eindruck erweckt, (…) fast ausschließlich die Interessen der SWM GmbH, des Landesamtes für Umwelt und der Regierung von Oberbayern zu berücksichtigen“.

Hierauf entgegnet die Landkreisverwaltung: „Diesen Eindruck versuchen Sie zwar immer wieder zu erwecken, die Realität ist aber eine andere: Das Landratsamt steht für die rechtsstaatliche und transparente Durchführung des Verfahrens. Die Rechtslage wurde nicht von uns, sondern von Bundestag und Landtag in einem demokratischen Verfahren festgelegt. Dass wir uns daran halten, hat nichts mit einer fehlerhaften Interessenswahrnehmung zu tun, sondern mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Wo wir Spielraum haben, nutzen wir ihn. Insbesondere ist es uns wichtig, die Auswirkungen jeder einzelnen Bestimmung im Verbotskatalog auf die Betroffenen zu ergründen und zu prüfen, ob die Einschränkungen verhältnismäßig und im Hinblick auf den Trinkwasserschutz wirklich nötig sind.“

Vom 24. bis zum 26. September 2018 ist der entsprechende Erörterungstermin geplant. Das Landratsamt Miesbach weist darauf hin, dass dann die Argumente im Detail besprochen werden können.

-la-

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Radweg
von Weyarn nach Miesbach gewünscht

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Die stellvertretende Bayerische Ministerpräsidentin, Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Stimmkreisabgeordnete, Ilse Aigner, traf sich unlängst mit Ingrid Pongratz, Bürgermeisterin der Stadt Miesbach und Leonhard Wöhr, Bürgermeister der Gemeinde Weyarn, zu einem aktuellen Verkehrsgespräch. Dabei informierten sich die Bürgermeisterin und der Bürgermeister über einen gewünschten Radweg zwischen Weyarn und Miesbach. Dieser würde für einen Radweg ein vergleichsweise großes Projekt bedeuten, da er rund acht Kilometer lang werden soll. Der geplante Radweg könnte die beiden Gemeinden entlang der Staatsstraße verbinden und so auch vielen Schülerinnen und Schülern, Pendlern oder Ausflüglern die Möglichkeit geben, auf direktem Weg entlang der Staatsstraße zu dem jeweils anderen Ort zu kommen.

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v.l.: Die stellvertretende Bayerische Ministerpräsidentin, Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr
sowie Stimmkreisabgeordnete, Ilse Aigner,
mit der Bürgermeisterin der Stadt Miesbach, Ingrid Pongratz
und dem Bürgermeister der Gemeinde Weyarn, Leonhard Wöhr, beim aktuellen Verkehrsgespräch

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„Bei der nächsten Fortschreibung des Radwegprogramms für den Zeitraum nach 2019 werden wir den Radweg Weyarn – Miesbach gerne in die Prüfung einbeziehen“, betonte die Bayerische Verkehrsministerin, Ilse Aigner, bei dem Gespräch. Die beiden Gemeinden werden nun Gespräche in den Stadt- und Gemeinderäten führen und dann die weiteren Schritte prüfen.

-lm- Bild: mg

 

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Kulturzentrum Miesbach
präsentiert neues Programm

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…Programmheft zum Blättern

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In der Lounge des ‚Waitzinger Kellers – Kulturzentrum Miesbach‘ strahlt ein großer Bildschirm in die Runde – darauf zu sehen: Die neue Homepage des Kulturzentrums; klar gegliedert, in modisch ansprechendem Design, responsiv, also für alle Endgeräte automatisch angepasst und zum ersten Mal abgekoppelt von der Homepage der Stadt Miesbach, die das Kulturhaus betreibt. „Dies ist wichtig, denn das Haus konkurriere auf dem freien Markt und nun wurde eine weitere Möglichkeit der optimalen Präsentation geschaffen“, so Max Kalup, der stellvertretende Leiter des ‚Waitzinger Kellers – Kulturzentrum Miesbach‘.

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-wk- Bild: wk

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Arbeitsbesuch aus München

FC Bayern spielte gegen den FC Rottach-Egern

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Kurz und knapp: Rund 2.500 Fans waren nach Rottach-Egern angereist, um sich das Freundschaftsspiel FC Bayern – FC Rottach-Egern am Sportplatz Birkenmoos anzusehen. Es endete kämpferisch 20 : 2 für den FC Bayern!

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-lm- Bilder: lm

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Miesbacher Volkstheater
begeisterte mit
„Die Rumplhanni“

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Echt bayerisches Volkstheater – und zwar unter freiem Himmel – präsentierte das Miesbacher Volkstheater beeindruckend – mit seiner neuen Produktion „Die Rumplhanni“, nach dem gleichnamigen Roman von Lena Christ – im Waitzinger Park Miesbach.

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-lm- Bild: lm

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Weißbierbrauerei Hopf feierte

zünftiges Brauereifest

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Zu ihrem traditionellen Brauereifest hatte die Weißbierbrauerei Hopf in Miesbach eingeladen. Jung und Alt folgten der Einladung und feierten ausgiebig auf dem Brauereigelände, wobei verschiedene Schmankerln und Bierspezialitäten fürs leibliche Wohl sorgten. Für gute Stimmung war die Rock-Coverband „Inferno“ zuständig.

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Einsatzleitwagen

der Freiwilligen Feuerwehr Kreuth wurde eingeweiht

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Hocherfreut begrüßte Thomas Wolf, 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kreuth, die anwesenden Gäste. Neben Kreuths Bürgermeister Josef Bierschneider, gaben sich IKH Helene in Bayern mit ihrem Lebenspartner Sebastian Leiner sowie Feuerwehrabordnungen aus dem Tegernseer Tal und Österreich die Ehre, um der feierlichen Einweihung des neuen Einsatzleitwagens (ELW) mit dem Namen „Kreuth 11 – 1“ – auf dem Gelände der Naturkäserei Kreuth – beizuwohnen.

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-lm- Bild: lm

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