Aktuelles

 

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Landkreis Miesbach verbessert sich stark

im Deutschland-Ranking

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Der Landkreis Miesbach hat sich in den vergangenen drei Jahren im Deutschland-Ranking sehr stark verbessert! Ein Team von renommierten Wissenschaftlern aus Köln vergleicht dabei alle 401 Landkreise und kreisfreie Städte der ganzen Republik. Dabei werden Millionen Datensätze von Bund, Ländern und Gemeinden ausgewertet. Der Landkreis Miesbach hat sich seit der letzten Erhebung im Jahre 2015 von Platz 44 auf Platz 11 in Deutschland verbessert.
„Diese Untersuchung ist sehr akribisch“, meinte Landrat Wolfgang Rzehak, „die Forscher haben hier wirklich eine sehr seriöse und aussagekräftige Arbeit abgeliefert. Daher freut es mich sehr, dass sich der Landkreis in so vielen wichtigen Bereichen in den vergangenen drei Jahren so stark verbessert hat!“

Die Untersuchung wird im Auftrag der Zeitschrift Focus durchgeführt. In der Ausgabe vom 10. Februar 2018 wurde sie veröffentlicht. Die Forscher untersuchten fünf Kategorien nach Datenlage: „Wachstum und Jobs“, „Produktivität und Standortkosten“, „Firmengründungen“, „Einkommen und Attraktivität“ sowie „Lebensqualität“. Der Landkreis Miesbach kam in allen Kategorien unter die besten 50 in Deutschland. Allein die Standortkosten sind hoch – hier reichte es nur für Platz 113. Diese fünf Kategorien sind weiter in 21 Indikatoren unterteilt, ganz konkrete Fragen werde gestellt: Wo entstehen neue Arbeitsplätze? In welchen Regionen ist die Straßenkriminalität besonders hoch oder niedrig? Wie hoch ist das Bruttoinlandsprodukt pro Bewohner? Wie hoch ist die Arbeitslosigkeit? Wie viel Geld verdienen die Arbeitnehmer? Aber auch: Wie hoch ist die notwendige Stickstoffminderung im Sickerwasser?

Starker Süden der Republik
Der Landkreis Miesbach hat sich bei all diesen Parametern stark entwickelt. Insgesamt ist besonders der Süden der Republik stark, Bayern und Baden-Württemberg, zum Teil noch Hessen. Die Schlusslichter liegen im Osten der Republik und neuerdings auch im Ruhrgebiet. Doch auch der Erfolg bringt Probleme: Im Landkreis Eichstätt – mit dem Audi-Standort Ingolstadt nebenan – liegt die Arbeitslosigkeit nur bei 1,4 Prozent. Bei starkem Mangel an geeigneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

„Unsere Strategie sehe ich vor diesem Hintergrund als sehr gelungen an,“ meinte Landrat Wolfgang Rzehak, „momentan haben wir noch hohe Schulden, weil wir so viele Schulen gebaut haben. Aber wir bilden unsere Fachkräfte von morgen selbst aus! Dann bieten wir noch die Lebensqualität, dass Viele hier bleiben und nicht abwandern, mit unserer intakten Natur, mit den Bergen, den See und unserem starken Heimatgefühl. Ich bin gespannt auf den Platz, welchen der Landkreis Miesbach im nächsten Deutschland-Ranking einnimmt!“, betonte Wolfgang Rzehak.

Das Ranking zeigt aber auch, dass Deutschland auseinander driftet: Den Menschen im Freistaat Bayern geht es sehr gut. Aber in Gelsenkirchen, im Ruhrgebiet, ist die Arbeitslosigkeit zehn Mal so hoch wie in Eichstätt. Laut Artikel 72 des Grundgesetzes ist eine „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ anzustreben. Bleibt also viel zu tun – für die Bundespolitik.

-la-

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„Baby-Party“

 

Zu einer großen „Baby-Party“ hatte der Bürgermeister der Stadt Tegernsee,  Johannes Hagn,  ins Rathaus Tegernsee eingeladen. Denn in Tegernsee wurden im Jahre 2017 sage und schreibe 30 Babies geboren.

Die 30 Tegernseer-Neubürger heissen: Hannah Adlbert, Catalina Ciortescu, Samuel Cirko, Lore Domzig, Ella Dreyer, Leonhard Enders, Emir Erbekin, Aglaya Fedosova, Veronika Friedlmeier (2018 verzogen nach Bad Wiessee), Magdalena Halmbacher, Marla und Svea Holzherr, Emmi Hölzl, Johannes Imongo, Vincent Just, Katharina Keller, Florian Leibig, Daniels Leimanis, Clare Meister, Maximilian Metz, Johanna Mitterer, Lukas Portisch, Emma Reißenweber, Elli Schmid, Charlotte Schüle, Marinus Straßmüller, Ekaterina Sukhoruk, Severin Thaler, Lennard Thierbach und Micha Weber.

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Bei der „Baby-Party“ waren 18 Babies mit Eltern anwesend.
Als Willkommensgeschenk gab es von Bürgermeister Johannes Hagn (rechts im Bild)
einen ‚Tegernseer Stadttaler‘ und ein ‚Schnuffeltuch‘.

-st- Bild: st

 

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Aktionstag „Natürlich auf Tour“
kommt bei Wintersportlern gut an

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Die Aussage von Tourengehern, „Ich finde toll, dass Ihr heute da seid“, hörten die insgesamt 45 Aktiven am Aktionstag „Natürlich auf Tour“ in mehreren Tourengebieten des Landkreises Miesbach öfters. Information und Aufklärung der Wintersportler über Wald- und Wild-Schongebiete stand im Fokus des Aktionstages. Die Aktion ist seit drei Jahren etabliert. Neu in diesem Jahr war die fast flächendeckende Präsenz von Informationsteams in den Tourengebieten des Mangfallgebirges. Das Rotwandgebiet ist seit Jahren schon Schauplatz des Aktionstages. Heuer wurde auch am Hirschberg, im Sudelfeld und der Bodenschneid informiert.

Insgesamt wurden an diesem Tag über 500 Wintersportler angesprochen. Am Hirschberg warteten vier Stationen auf die Tourengeher, Schneeschuhfreunde und Winterwanderer. Während im Tal von der Bergwacht Rottach-Egern, der Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS) und dem Gebietsbetreuer allgemeine Informationen zu Wald-Wild-Schongebieten vermittelt wurden, warteten die Naturfreunde München-Giesing in der Gründ mit Informationen zum Auerhuhn auf.

Der Skiclub Kreuth empfing – zusammen mit den Bayerischen Staatsforsten und dem Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten – die Tourengeher auf den Rauheck-Almen mit Wissenswertem zur Gams und zum Bergwald. Am Gipfel informierten der Landesbund für Vogelschutz und der Alpenverein über den Lebensraum des Birkhuhns. Unterstützt wurde der Aktionstag am Hirschberg zudem von den Hirschbergliften, der Skischule Tegernsee und dem Landesamt für Umwelt.

Auch der Bürgermeister der Gemeinde Kreuth, Josef Bierschneider, machte sich ein Bild vom Aktionstag und war von Kooperation der lokalen Organisationen am Hirschberg begeistert: „Es ist ein gutes und wichtiges Signal, dass sich heute Vertreter unterschiedlichster Organisationen zusammenfinden und gemeinsam für einen schonenden Umgang mit unserer Natur werben“, so Bierschneider. Der Dank gelte vor allem den ganzen ehrenamtlichen Aktiven des Tages.

Die Rückmeldungen der Infoteams waren fast durchweg positiv. 80 bis 90 Prozent der Angesprochenen zeigten sich interessiert und dankbar für die Informationen und das Engagement der Aktiven, stellte Marco Müller fest. Er ist der Organisator des Aktionstages. Nur eines hätte besser sein können: „Aufgrund des mäßigen Wetters waren an diesem Tag im Rotwandgebiet und allen anderen Tourengebieten viel weniger Wintersportler unterwegs als erhofft“, erwähnte Bernd Stahuber von der Sektion Miesbach. „Wir waren für deutlich mehr Tourengeher gerüstet“, ergänzte er.

Am Hirschberg war die Kenntnis über naturverträgliches Tourengehen geringer als im Rotwandgebiet. Der Leiter des Forstbetriebs Schliersee, Jörg Meyer, informierte ganztägig Tourengeher auf den Rauheck-Almen. Meyer freute sich über viele gute Gespräche, meinte aber auch: „Vielen der von uns angesprochenen Wintersportlern war der Zusammenhang zwischen Störung von Wildtieren im Winter und den Auswirkungen auf Tier und Wald gar nicht so bewusst.“ Der Aktionstag sei deshalb eine tolle Gelegenheit gewesen, die Sportler für die wertvolle Bergnatur zu sensibilisieren.

Man hat heute gemerkt. Am Hirschberg hatten wir zum ersten Mal einen Aktionstag“, so Marco Müller, „im Rotwandgebiet ist die Quote derjenigen höher, welche die Wald-Wild-Schongebiete kennen.“ Dass sich dieses Wissen nicht immer gleich in eine bessere Einhaltung der Wald-Wild-Schongebiete zeigt, wissen die Aktiven im Rotwandgebiet aber auch sehr genau. Dort waren wieder die DAV Sektionen Miesbach, Leitzachtal, TAK und München zusammen mit den Bergwachten München und Hausham, dem Bund Naturschutz und dem Forstbetrieb aktiv. „Es lohne sich weiter dran zu bleiben“, war die einhellige Meinung der Aktiven vor Ort.

Im Sudelfeld und am Wendelstein wurde der Aktionstag von der DAV Bundesgeschäftsstelle organisiert und vor allem von Organisationen aus dem Landkreis Rosenheim unterstützt. Aber auch dort waren „Miesbacher“ aktiv: Neben der Bergwacht Leitzachtal war auch die Kreisgruppe des Bayrischen Jagdverbandes dabei.

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Informationsabend mit dem Gmunder-Bürgermeisterkandidaten Alfons Besel:

„Gut leben – Generationen übergreifend denken:
Nachhaltig und zukunftsfähige Ortsentwicklung“


Zum letzten Informationsabend vor der Bürgermeistermeisterwahl in Gmund, lud Alfons Besel -Kandidat der Freien Wähler-Gemeinschaft Gmund-Dürnbach- interessierte Bürgerinnen und Bürger in das Stüberl des Neureuthersaales ein. Thema des Abends war: „Gut leben – Generationen übergreifend denken: Nachhaltige und zukunftsfähige Ortsentwicklung“.

In der Diskussion mit Klaus Thurnhuber, stellvertretender Landrat des Landkreises Miesbach und Bürgermeister von Warngau, wurden die Möglichkeiten kommunaler Sozialpolitik und einer nachhaltigen Ortsentwicklung aufgezeigt. Den Abend moderierte Sabine Kirchmair, Sportreferentin des Landkreises Miesbach.

Das Thema „Nachhaltigkeit“ zieht sich durch das gesamte Aufgabenspektrum, welches sich Alfons Besel ehrgeizig gesteckt hat. Langfristig und zukunftsorientiert planen – an die nächsten Generationen denken – Resourcen schonen – sind die primären Anliegen. „Das wichtigste ist, dass man miteinander spricht, dass man zuhört und dass man Entscheidungen trifft, die auch für die nachfolgenden Generationen dienlich sind. Man muß den demografischen Wandel, das Allgemeinwohl und die nächsten Generationen fest im Blick haben. Hierbei ist natürlich auch der Wohnungsbau sehr wichtig“, betonte Besel.

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Der Diskussionsabend zum Thema „Gut leben – Generationen übergreifend denken: Nachhaltige und zukunftsfähige Ortsentwicklung“
erfolgte mit (v.l.)  Klaus Thurnhuber, Alfons Besel und Sabine Kirchmair

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In der Gemeinde Warngau, erklärte Klaus Thurnhuber, würde sozialer Wohnungsbau besonders gefördert. Insbesondere den sogenannten „Wohnraumtausch“ möchte er vorantreiben, da er wisse, dass großes Interesse vorhanden sei. Alfons Besel hackte in diese Ausführungen ein: Für ihn wäre es in der Gemeinde Gmund durchaus förderlich, eventuell eine sogenannte „Wohnungstauschbörse“ anzubieten, welche besonders für Senioren interessant sei. Da er wisse, dass viele Senioren auf ihr gewohntes soziales Umfeld nicht verzichten möchten, findet er es sehr wichtig, eine Möglichkeit wie beispielsweise „Betreutes Wohnen in einer Wohngemeinschaft“ zu schaffen, sodass die Senioren in ihrer Heimatgemeinde wohnhaft bleiben können. Auch das Bildungsangebot der Volkshochschule, insbesondere die Vormittagskurse, bilden einen sozialen Knotenpunkt.

Ferner ist auch die Innenraumverdichtung ein wichtiges Thema. Da Baugrund immer knapper würde, regte Besel an, sollte die Gestaltungssatzung bei Bedarf geändert werden. Heutzutage kann nicht mehr nur in die Breite, sondern muß mehr in die Höhe gebaut werden, denn jeder Mensch braucht seine vier Wände zum Wohnen, führte der gebürtige Gmunder aus. Ein engagierter kommunaler Wohnungsbau sei erstrebenswert.

Viele Gmunder würden nach ihrer Berufsausbildung und Familiengründung wieder in die Heimat zurückkehren. Diese „Bildungswanderer“ darf man nicht aus den Augen verlieren, so Besel. Diese jungen Menschen möchten sich mit ihren Familien in der Gemeinde wieder ansiedeln, da sie die guten Infrastrukturen, die bereits jetzt hier herrschen, schätzen.

Sichere Arbeitsplätze, gutes Versorgungsspektrum samt Bildungsmöglichkeiten und das ländliche Leben mit aktiven Vereinen bieten eine hohe Lebensqualität, die Alfons Besel gerne als neuer Bürgermeister der Gemeinde Gmund fördern und erhalten möchte. Damit sei unter anderem auch die Jugendarbeit der Vereine gemeint. Viele Jugendliche sind bereits in Vereinen engagiert. Besel, selbst zweifacher Vater, könnte sich einen „Jugendbeirat“ vorstellen, welcher die Belange der Jugendlichen direkt im Gemeinderat und mit dem Bürgermeister erörtern könnten. Denn Nachhaltigkeit sei der Gestaltungsauftrag für alle, ergänzte Besel. „Man braucht ein Wertefundament, um Veränderungen zu gestalten, damit in eine nachhaltige Zukunft gesteuert werden kann“, waren seine abschließenden Worte.

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Jugendschöffen gesucht

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Der Fachbereich ‚Jugend und Familie‘ am Landratsamt Miesbach sucht engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich als Jugendschöffen zur Verfügung stellen. In der Amtsperiode zwischen 2019 und 2023 überstützen diese die hauptamtlichen Richter am Amtsgericht Miesbach in Verfahren, die Jugendliche und Heranwachsende betreffen. Gemeinsam mit einem Richter oder einer Richterin entscheiden zwei ehrenamtliche Jugendschöffen (eine Frau und ein Mann) in der Hauptverhandlung über die Schuld- und Straffrage. Soziale Kompetenz, Lebenserfahrung und Menschenkenntnis sind die wichtigsten Eigenschaften für diejenigen, die ihren Beitrag zur Rechtsprechung für 14- bis 21-Jährige leisten wollen.

Gesucht werden Frauen und Männer, die zu Beginn der Amtsperiode am 1. Januar 2019 das 25. Lebensjahr vollendet haben und nicht älter als 69 Jahre sind. Nicht für die Wahl zum Schöffen geeignet sind Bürgerinnen und Bürger, denen die Bekleidung öffentlicher Ämter gerichtlich untersagt wurde, oder die zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt worden sind.

Die Vorschlagsliste leitet das Jugendamt an das Amtsgericht Miesbach weiter. Der Schöffenwahlausschuss wählt dann die erforderliche Anzahl an Schöffen. Die Amtsperiode dauert von 2019 bis 2023.

Vorschläge können bis 2. März 2018 an die jeweilige Wohnsitzgemeinde oder an das Jugendamt Miesbach gerichtet werden:
Fachbereich ‚Jugend und Familie‘, Haus B, Rosenheimer Str. 12, 83714 Miesbach, jugendamt@lra-mb.bayern.de

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Adliger Besuch im Landratsamt

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ie Faschings-Narren haben das Landratsamt Miesbach fest in ihrer Hand: Das Prinzenpaar der Gmunder Seegeister verlieh Landrat Wolfgang Rzehak und einigen Mitarbeitern ihren Faschingsorden. Und der Fanfarenzug der Crachia Hausham begleitete ihr Prinzenpaar -unüberhörbar- ins Amt. Nun steht fest: Zumindest während der Faschingszeit wird der Landkreis Miesbach zur Monarchie.

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Landrat Wolfgang Rzehak umrahmt vom Seegeister-Prinzenpaar,
Prinzessin Suzi I. und Prinz Thomas II., nebst Gefolge.

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Monarchie für einen Tag: Prinzessin Kristin I. und Prinz Roman I.,
von der Faschingsgesellschaft Crachia Hausham, am Schreibtisch des Landrats

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Gleich zweimal durften sich der Landrat und einige Mitarbeiter über einen Prinzen-Walzer freuen: Gebannt verfolgten sie, wie der Seegeister-Prinz Thomas II. seine Prinzessin Suzi I. übers Parkett im Büro des Landrats wirbelten; und wie Prinzessin Kristin I. sich anmutig in den Armen ihres Crachia-Prinzen Roman I. bewegte. Bei so viel monarchischer Eleganz räumte Rzehak gerne seinen Landrats-Stuhl und ließ den Prinzenpaaren den Vortritt. Viel Zeit für die Erledigung der Amtsgeschäfte blieb den beiden Prinzenpaaren jedoch nicht; die Pflicht zum Repräsentieren rief – somit mussten der Landrat und seine Mitarbeiter – zwar gestärkt mit Faschings-Krapfen – doch wieder selbst an die Arbeit. Bis zum nächsten Fasching – dann werden wieder die Prinzenpaare das Zepter im Landratsamt übernehmen. Das haben sie schon angekündigt.

-la- Bilder: la

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Landratsamt
am Faschingsdienstag geschlossen


Das Landratsamt Miesbach bleibt am Faschingsdienstag, 13. Februar 2018, geschlossen. Ab Mittwoch, 14. Februar 2018, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.

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Eine Firma unter Spannung

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Mit Kampagne „Made in Miesbach“, welche die Klimaschutzmanagerin des Landratsamtes Miesbach -Veronika Halmbacher- startete, soll die Energiewende im Landkreis Miesbach voran gebracht und heimische Firmen sowie Produkte vorgestellt werden. Die Geschäftsführung der Firma TEMES aus Warngau fühlte sich angesprochen. Sie luden Landrat Wolfgang Rzehak, den Ersten Bürgermeister von Holzkirchen, Olaf von Löwis, Standortmarketing-Gesellschaft-Geschäftsführer Alexander Schmid und Veronika Halmbacher zu einem Besuch ein.

Wichtigstes Produkt ist eine Schnell-Ladesäule für E-Autos. Das Produkt aus Warngau übertrifft die Angebote der Konkurrenz, denn in -sage und schreibe- nur sechs Minuten wird ein E-Auto geladen. Die Firma TEMES sucht noch Referenzpartner für die Vermarktung.

Der Ingenieur Maik Hohmann – der sich selbst als „eine Art Daniel Düsentrieb“ beschreibt – erläuterte die Vorteile des Produkts: „Es handelt sich um einen Super-Speicher, und zwar 5.000 Farad in 16er-Reihen. Jede Zelle ist mit einem aktiven Balancing Circuit und real-time monitoring ausgestattet. Die Firma stellt seit 2004 Leistungselektronik her und ist sehr auf Bahn-, Speicher – und Forschungstechnik spezialisiert, wobei sie selbst nur wenig Fertigung leistet, sondern Prototypen baut. Als „hidden champion“ beschäftigt das Unternehmen 20 Mitarbeiter in Warngau; doch diese haben wenige, hochspezialisierte Projekte, welche auf der ganzen Welt gefragt sind. Die Produkte sind Weltspitze, aber es fehlt das Marketing, um diese Produkte durchzusetzen.

Sehr schnell sehr viel Energie
Die Frima TEMES kommt immer ins Spiel, wenn sehr schnell sehr viel Energie benötigt wird, beispielsweise gilt dies für Achterbahnen, die in drei Sekunden auf 80 Stundenkilometer beschleunigt werden. „Wir können gewaltige Energieimpulse in kürzester Zeit zur Verfügung stellen“, erklärte Peter Lesewa, der zuständige Manager. Die Firma aus Warngau ist u.a. an Achterbahnen in Belgien, China, Malaysia und USA beteiligt. „Wir können die Anlage von Warngau aus online überwachen, steuern, einstellen. Eine Alterung können wir so feststellen und dann die Speicherzellen
austauschen lassen“, erläuterte Maik Hohmann.

Auch in Zügen kommt die Speichertechnologie aus Warngau zum Zuge. Allerdings nicht im Oberland, sondern an der Westküste der USA in den Städten Portland und Seattle. Die dort eingesetzten Speichermodule nehmen die Energie bei Bremsvorgängen wieder auf. Temes würde das Engagement in den USA gerne noch weiter ausbauen. Die Verkaufsargumente sind gut, denn die Investition zahlt sich in fünf Jahren aus (return on investment). Darum hat man schon seit 2008 eine Zweigstelle in den USA. Die Warngauer glauben an einen wachsenden Markt in Asien und Nordamerika. Bisher machen sie 42 Prozent des Umsatzes in Europa, 35 Prozent in Nordamerika und 23 Prozent in Asien.

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v.l.n.r.: Maik Hohmann, Erster Bürgermeister Olaf von Löwis,
Veronika Halmbacher, Gunter Schulin, Peter Lesewa, Anja Leutenbauer-Thum,
Alexander Schmid und Landrat Wolfgang Rzehak

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Um das Ganze greifbarer zu machen, durften die Firmenbesucher einen der Speicher in die Hand nehmen. Bürgermeister Olaf von Löwis konnte das CD-große Gerät leicht heben. Ein Super-Cap-Kondensator. „Cap“ steht für „Capacitor“- Kondensator. „Neun dieser Speicher Einheiten können einen Nahverkehrszug beschleunigen“, erklärt der Ingenieur Hohmann, „es ist ein Kurzzeitspeicher für Energiespitzen. Während ein konventioneller Akku bereits viel früher ausgetauscht werden muss, kann dieses Gerät 1,5 Millionen Mal geladen werden“.

Ladesäule könnte weltweit ein Erfolg werden
Doch ein anderes Exponat weckt noch stärkeres Interesse: Ein schwarzes Teil erinnert an den Tankrüssel an einer Zapfsäule und genau das ist es auch: Allerdings könnten hiermit die modernen E-Autos der Zukunft aufgeladen werden. Die Konzepte für eine E-Schnell-Ladesäule hat die Firma TEMES fertig in der Schublade. Das Produkt aus Warngau ist allen anderen Angeboten am Markt z.Zt. weit überlegen – in nur sechs Minuten (!) könnten die Fahrzeuge geladen werden. „Im weltweiten Wettbewerb ist es leider so, dass sich nicht die Firma mit der besten technischen Lösung durchsetzt“, kommentiert SMG-Geschäftsführer Alexander Schmid, „sondern es setzt sich die Firma durch, die die Industrie-Standards setzen kann“.

Landkreis und Gemeindewerke als Referenzpartner?
Landrat Wolfgang Rzehak ist sofort von der Idee begeistert: „Wenn wir hier die Chance für diese überzeugende technische Innovation von einem mittelständigen Unternehmen aus dem Landkreis Miesbach haben, dann sollten wir das unterstützen! Wir werden bestimmt eine Möglichkeit finden, um der Technik den Weg zu ebnen. Das wäre auch ein wichtiges Signal für die Energiewende“, betonte der Landrat.

Rzehak will nun Einsatzmöglichkeiten mit der Landkreisverwaltung als Referenzpartner prüfen lassen. Andere Ansprechpartner wären Gemeindewerke oder Stadtwerke. Zusammen mit der SMG soll bald ein Runder Tisch mit Experten eingerichtet werden, um über die erfolgversprechende Technik zu beraten. Der Landrat brachte die Idee einer E-Tankstelle neben der Geothermie-Bohrung in Holzkirchen in das Gespräch. „Auch elektrische Speicher für die Stabilisierung der Geothermie sind denkbar“, ergänzte TEMES-Manager Hohmann.

Der Erste Bürgermeister Olaf von Löwis war offen für die Anregungen. Er führte aus, dass so eine E-Tankstelle einen Kundenstamm nach Holzkirchen ziehen würde. Selbst bei einer Tankdauer von nur sechs Minuten könnten dann möglicherweise andere Gewerbe profitieren. „Wie viel Platz braucht so eine E-Tankstelle?“, wollte er gleich konkret wissen. „Nur eine geringe Fläche, wie ein Schaltschrank“, war die Antwort von Hohmann. Die Säule wird rund 30.000 Euro kosten, 40 Prozent der Gesamtkosten könnten vom „Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur“ gefördert werden. Mit Montage, Installation und Abnahmen belaufen sich die Kosten auf etwa 60.000 Euro. Das Design einer möglichen Ladesäule ist noch offen.

Maik Hohmann führte die Gäste in „die Bastelwerkstatt“. Er versprach einen spannenden Besuch – bis zu 1.000 Volt hatten manche der getesteten Photovoltaik-Anlagen. Den Hinweis „besser nichts anfassen“ verstanden alle.

Extreme Klimabedingungen mit heftigen Schwankungen
„Erzähl noch Deine Lieblings-Geschichte“, forderte General Managerin Anja Leutenbauer-Thum von Hohmann. Und so erzählte er von dem Zug, welcher die ganze Nacht bei minus 68 Grad Celsius am Ostufer des Baikalsees stand. Am Morgen lief nur noch die Systemkomponente von TEMES aus Warngau. „Wir waren selbst begeistert“, betonte Hohmann. Die neue Ladesäule wird also sicher hart im Nehmen sein!

Falls es gelingt, Standards zu setzen, könnte sie eine weltweite Erfolgsgeschichte werden.

-la- Bild: la

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Aktion „volle Hütte“

beim Lichtmessmarkt in Rottach-Egern

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Reger Andrang herrschte beim diesjährigen Lichtmessmarkt im  ́Seeforum ́ in Rottach-Egern, welchen der Verein Faszination Handwerk e.V. zum 16. Mal veranstaltete. Traditionen pflegen, Brauchtum bewahren und althergebrachte Handwerkertechniken fortführen ist das Bestreben, das die Aussteller des Lichtmessmarktes zusammenführte. 33 Handwerksbetriebe stellten den interessierten Besuchern ihr Handwerk vor und fanden die Zeit, bei einem netten Gespräch ausführlich zu beraten.

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Kachelofenbauer und Teppichweber, Silberschmiede und Schmuckdesigner, Buchrestauratorinnen und Wachsgestalterinnen, Lampenschirm- und Holzgestalter – die Vielfalt an Fachbetrieben des Handwerks, war wirklich breit gefächert. An den unterschiedlichen Informationsständen konnte man sich ein genaues Bild über die Handwerksarbeit machen, die durch das gestalterische und handwerkliche Können der Fachleute geprägt war. Präzission und Qualität zeichnet die Gilden aus, die auch heutzutage noch so gefragt und wichtig sind, wie nie zuvor.

-lm- Bilder: lm

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Informative Brautmodenmesse
in Bad Tölz

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Was mach ich nach der Frage aller Fragen? Um dieser Problematik vorzubeugen, konnten sich Brautleute kürzlich beim „Tölzer Hochzeitstraum“ in allen Fragen rund ums Heiraten Tipps und Anregungen holen. Den passenden Rahmen für die 39 Aussteller umfassende, informelle Veranstaltung lieferte das Kurhaus Bad Tölz. Neben Fotografen und Hochzeitsplanern zeigten Konditoren ihre einzigartige Kunst, die neben dem Aussehen auch noch schmecken muß, den schließlich ist das Präsentieren und Verzehren der Hochzeitstorte einer der Höhepunkte der Hochzeitsfeier.

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Die Damenausstatter schufen mit romantischen Roben, den spitzen- und glitzerbesetzten Brautkleidern sowie den passenden Schuhen und Schleiern unüberwindbare Begehrlichkeiten, träumt doch jede Braut von „ihren perfekten Hochzeitskleid“. Juweliere boten mit individuell gefertigten Ringen und Schmuckstücken aus edlen Materialien und wertvollen Edelsteinen die „Unvergänglichkeit der Liebe“ an.

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Highlights der Hochzeitsmesse waren aber die Modeschauen. Hier ließ unter anderem die Trachten- und Dirndlschneiderin Uschi Disl maßgeschneiderte Hochzeitsmodelle vorführen. Tüll, Halbseiden- und Seidenstoffe waren die bevorzugten Materialien der Hochzeitskleider. Farbige Oberteile aus unterlegtem Tüllstoff mit angenähten Blusenärmeln, abgesteppt mit Biesen, eingesäumt mit zierlichen Herzerl- oder Froschmaulborten unterstrichen den trachtigen Charakter der Kleider.

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Aufwändig gearbeitete Fächerfalten am Rockhinterteil ließen die Röcke weit schwingen und machten der Trägerin eine gute Figur. Mit edlen Bordüren und kleinen Perlen oder Straßsteinchen verzierte Schürzen vervollständigen den festlichen Auftritt. Modern anmutend waren die vollweißen Brautkleider. Die weitschwingenden Röcke, Oberteile, die mit kleinen Schlaufenknöpfen am Rücken verziert waren oder mit Tüll unterlegte Korsagen fanden bei den Besucherinnen großen Anklang.

-lm- Bilder: lm

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Neues Event am Tegernsee:
Nacktrodeln an der Klamm
Sportlicher Rodelspaß auf der Naturrodelbahn

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Zum „wöchentlichen Nacktrodeln“ – Scherz beiseite – zum Nachtrodeln, trifft man sich -bei rodelgerechten Wetterverhältnissen- immer freitags ab 19:00 Uhr, auf der Naturrodelbahn des Rodelclubs Kreuth, an der Klamm. Körpergefühl und Materialbeherrschung sind die Zutaten für eine optimale Rodelfahrt. Enthusiasten -aus nah und fern- konnten unlängst bei Vollmond und Flutlicht auf der perfekt präparierten Piste an der Klamm, inmitten herrlichster Natur, ihr Können unter Beweis stellen.

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„Die Piste muß hart sein“, erklärte der langjährige Vorsitzende des RC-Kreuth, Rudi Wolf. „Nur so kann man richtig bremsen, wenns denn nötig wird. Wir haben auf der Naturrodelbahn an der Klamm, mit einer Gesamtlänge von 1400 Metern – 850 Meter davon sind beleuchtet – und einem Höhenunterschied von 190 Metern, mit einem Durchschnittsgefälle von 15 Prozent in der Bahn, was auch von Hobbyrodlern gut beherrschbar ist“, erläuterte Wolf.

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Tagelange körperliche Schwerstarbeit ging dem Rodelspaß voraus. Bahnchef Thomas Wolf betonte, dass das richtige und sorgfältige Präparieren der Rodelbahn das Wichtigste sei, damit die Abfahrten möglich würden. „Nur kraftvolles Verdichten des lockeren Schnees, dazu braucht es schweres Gerät, macht die Bahn hart. Dann sind auch noch tiefe Minustemperaturen nötig, damit der Schnee zusammengeht, also eine eisige Struktur entsteht. Nur so können die Rodel richtig gefahren werden. Bei zu weichem Schnee, besonders wenn er matschig ist, ist ein Bremsen fast nicht möglich, da die Spikes an den Schuhen nicht greifen, sodass das Unfallrisiko sehr hoch ist. Bei Wettbewerben wird die Bahn auch noch richtig vereist, was dann schon professionelles Können bedarf“, so Rudi Wolf.

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Mutige Frauen und Männer, die für dieses winterliche Abenteuer, teilweise mit ihren Kindern, aus nah und fern anreisten (u.a. aus München und Starnberg), „rauschten“ mit ihren sportlichen Rodeln, mit einer nicht zu unterschätzender Geschwindigkeit, die Bahn hinunter. Mit viel Gefühl lenkten sie ihre Rodel in die Kurven, wobei die Optimallinie nicht immer gefunden wurde. Diese Nachlässigkeit quittierte der Rodel jedoch sofort mit seiner eigenwilligen Fahrweise, in Richtung „Gradaus“ und setzte den Lenker unsanft an ‚das Schneewand’l‘, was von den anderen Teilnehmern natürlich mit Gelächter honoriert wurde.

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Selbstverständlich war auch der Nachwuchs mit dabei. Mit viel Ausdauer erklärte Rudi Wolf u.a. seinem Enkel, Julian Wolf (links im Bild), wie ein Rodel gehandhabt werden sollte. Bereits nach kürzester Zeit hatte es Julian „voll drauf“ und nahm die Kurven wie ein „alter Hase“. Zufrieden beobachtete auch Max Leiner, der Jugendtrainer des Rodelclubs (rechts im Bild), das junge Talent und gab ihm auch noch einige praktische Tipps.

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Bei so viel Spaß und Enthusiasmus braucht sich der Rodelclub in Punkto „Nachwuchs“ wohl keine Sorgen zu machen. Zwischen den einzelnen Abfahrten konnten sich die Rodler am wärmenden Feuer mit Essen und Getränken stärken. Natürlich wurden untereinander Tipps und Erfahrungen ausgetauscht, die „Optimallinie“ der Kurven besprochen und die Abfahrten analysiert, was doch immer wieder für erheiterndes Gelächter sorgte.

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Trotz der hohen körperlichen Anforderungen machte die Rodelnacht allen Teilnehmern richtig viel Spaß! „Manche der Rodler kommen schon seit Jahrzehnten an die Klamm! Sie schätzen die gut präparierte Piste und das tolle, faire und kollegiale Miteinander, das bei uns herrscht“, bemerkte Rudi Wolf ganz stolz.

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Rudi Wolf mit seinem Enkel Julian Wolf
an der Naturrodelbahn in Kreuth

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Wer das Nachtrodeln selber mal ausprobieren möchte, ist beim Rodelclub Kreuth herzlich willkommen. In den Wintermonaten wird, sofern die Witterung mitspielt, jeden Freitag, in der Zeit von 19:00 bis 22:00 Uhr, der abendlichen Rodelleidenschaft gefrönt. Die Startgebühr beträgt 5.- Euro, Kinder sind frei. Wer einen Sportrodel ausleihen möchte bezahlt 3.- Euro.

Da das Rodelvergnügen jedoch sehr wetterabhängig ist, werden auf der Homepage des Rodelclubs, www.rodelclub-kreuth.de, immer die aktuellen Rodeltermine kurzfristig bekannt gegeben.

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Ausbildungen
für Berufe mit großer Zukunft

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Die Berufsoberschule Miesbach (BOS) wird bald zwei neue Ausbildungsrichtungen anbieten: „Gesundheit“ und „Internationale Wirtschaft“ könnten im kommenden Schuljahr starten. Ende Februar beginnt die Probeeinschreibung an der BOS in der Frauenschulstraße in Miesbach. Vom 26. Februar bis 9. März 2018 können sich Interessenten eintragen.

Die Verantwortlichen rechnen mit der Bildung von mindestens zwei Klassen. Die beiden Berufsfelder gelten als zukunftsträchtig und erfolgversprechend. „Ich bin sehr froh, dass wir diese beiden Ausbildungsrichtungen in den Landkreis Miesbach holen konnten und es dieses Bildungsangebot nun an der BOS geben wird“, erklärte Landrat Wolfgang Rzehak. „Die Absolventinnen und Absolventen wählen die Berufe der Zukunft und werden darin bestens ausgebildet. Gleichzeitig bilden wir für die Unternehmen des Oberlandes die dringend benötigten Fachkräfte von morgen aus. Es handelt sich hier um eine ganz wichtige Bereicherung für die Bildungslandschaft im Landkreis! Ich bin sehr sicher, dass die Schulleitung und die motivierten Lehrkräfte diese beiden neuen Ausbildungsrichtungen zu einem vollen Erfolg werden lassen“, so der Landrat.

Studiendirektorin Cornelia Taube sieht für beide Ausbildungsrichtungen „Alleinstellungsmerkmale“. Sie erwartet Schülerinnen und Schüler aus einem Einzugsgebiet „von Traunstein bis in den Münchner Süden, aus dem Rosenheimer Raum, aus dem Tölzer Raum.“ Auch Oberstudienrat Philipp Hirsch, der Schulartbetreuer der BOS, sieht den neuen Ausbildungsrichtungen und den neuen Schülerinnen und Schülern mit viel Enthusiasmus und Freude entgegen. „Dies sind zwei wirklich zukunftsfähige Ausbildungsrichtungen, die wir nun hoffentlich anbieten können“, betonte er. Gerade wegen der zu erwartenden gesellschaftlichen Veränderung der Zukunft – der demografische Wandel hin zu einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung – werde das Berufsfeld Gesundheit in Ergänzung der Themenbereiche Ernährung und Versorgung immer wichtiger.

Wirtschafts-Englisch im Unterricht
Zum Schwerpunkt „Internationale Wirtschaft“ berichtete Hirsch von den vielen Firmen im Landkreis Miesbach, die sich extrem spezialisiert hätten. Dadurch würden ihre Produkte sogar weltweit nachgefragt – oft ist das nur der Fachwelt bekannt. In der Beschreibung der neuen Ausbildungsrichtung heißt es dazu: „Die daraus resultierenden Aufgaben erfordern ein tiefes Verständnis für internationale Wirtschaftsbeziehungen und die Fähigkeit, mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern aus verschiedenen Kulturen kommunizieren und arbeiten zu können.“ Daher wird ein Profilfach wie „International Business Studies“ auch bilingual in Deutsch und Englisch unterrichtet werden.

Die stellvertretende Schulleiterin Cornelia Taube ist optimistisch: Sie kann ein sehr gutes Angebot zusammenstellen. „Wir haben ein großes Potential in der Lehrerschaft. Als Berufliches Schulzentrum haben wir Ausgleichsmöglichkeiten, wir können Kapazitäten zusammenlegen. Außerdem ist ein großer Erfahrungsschatz vorhanden, da die
Berufsoberschule mit der ursprünglichen Ausbildungsrichtung „Hauswirtschaft und Sozialpflege“ schon seit 1970 besteht. Die Ausbildungsrichtung „Sozialwesen“ wird in Miesbach auch im kommenden Schuljahr weiter angeboten“, so Taube.

Durchlässiges Schulsystem mit vielen Möglichkeiten
Taube und Hirsch betonen, dass die Fachrichtungen an der BOS im Rahmen des durchlässigen Schulsystems in Bayern später viele Möglichkeiten offen lassen. Als Zugangsvoraussetzungen müssen die angehenden Schülerinnen und Schüler den mittleren Schulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen. Nach der Ausbildung steht dann die Fachhochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder sogar die allgemeine Hochschulreife.

Die Ausbildungsrichtung „Gesundheit“ bereitet die Schüler etwa auf einen Beruf oder ein Studium aus den Feldern Gesundheitswissenschaft, Ökotrophologie, Physiotherapie, Pharmazie oder Medizin vor.

An die Ausbildungsrichtung „Internationale Wirtschaft“ schließt sich vielleicht ein Studium in International Management, International Business Administration, Global Business Management oder European Economic Studies an.

Das Berufliche Schulzentrum Miesbach hat für alle Interessenten einen Info-Abend organisiert. Am 8. Februar 2018 werden von 16:30 bis 18:30 Uhr die beiden neuen Ausbildungsrichtungen der BOS vorgestellt. Selbstverständlich kann man sich auch über die bestehende Richtung „Sozialwesen“ informieren. In der Frauenschulstraße 1 in Miesbach präsentieren sich außerdem die beiden Berufsfachschulen (BFS), die BFS für Kinderpflege und die BFS für Ernährung und Versorgung sowie die beiden Fachakademien, die Fachakademie für Sozialpädagogik und Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement.

Während des Info-Abends erläutert Schulartbetreuer Philipp Hirsch zusammen mit anderen Lehrkräften die Zugangsvoraussetzungen und die Einschreibefristen, ferner werden die nötigen Unterlagen vorgestellt und alle Fragen zu den Berufschancen beantwortet. Viele dieser Informationen findet man auch schon online unter www.bsz-miesbach.de

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Cornelia Taube und Philipp Hirsch
bereiten die beiden neuen Ausbildungsrichtungen
„Gesundheit“ und „Internationale Wirtschaft“ vor

-la- Bild: la

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Ein großes Ereignis wirft seinen Schatten voraus:
29. Internationales Musikfest Kreuth am Tegernsee

-Der Kartenvorverkauf hat begonnen-


Heuer erfolgt das Internationale Musikfest Kreuth am Tegernsee in der Zeit vom 17. Juli bis 4. August. Begonnen wird mit vier Konzerten der Spitzenklasse in der Tenne des Gut Kaltenbrunn in Gmund, ferner trifft man sich bei einem Open-Air-Konzert auf Schloss Ringberg in Kreuth und dreimal in St. Quirinus in Tegernsee. Der Abschluß des Festivals erfolgt mit drei hochkarätigen Konzerten im Seeforum Rottach-Egern.

Igor Levit, an dessen Interpretation der Beethoven-Klavierkonzerte 2 und 3 man sich noch bestens und gerne erinnert, eröffnet mit einem Soloabend, gefolgt von einem ganz besonderen Solisten-Trio, mit David Fray, Paul Meyer und Gérard Caussé (Klavier, Klarinette und Bratsche). Das Stuttgarter Kammerorchester kehrt zum dritten Mal zum Musikfest zurück und spielt neben zwei Klavierkonzerten von Bach mit dem Pianisten Alexandre Tharaud die Streicherserenade von Antonín Dvorák.

Besonders glücklich ist das Organisationsteam des Musikfestes über die Zusage von Christian Gerhaher, welcher seinen einzigen deutschen Liederabend im Sommer 2018 am Tegernsee darbietet. Auf Schloss Ringberg wird ein Bläserensemble Harmoniemusik der Familie Bach präsentieren. Für St. Quirinus wurde ein fabelhaftes Barockensemble, mit dem Bratscher Nils Mönkemeyer, eingeladen. Ferner spielt der Echo-Preisträger Edgar Moreau drei Cello-Suiten von Bach. Renaissance-Madrigale schließlich, werden von einem der führenden A-Capella-Ensembles weltweit, den Profeti della Quinta, interpretiert.

Zweimal wird Kit Armstrong im Seeforum in Rottach-Egern auftreten – einmal mit Klavierquintetten, die er gemeinsam mit dem Armida Quartett spielt und dann in einem Liederabend mit dem jungen Bariton Benjamin Appl, der das Publikum regelmäßig verzaubert. Im Abschlusskonzert gesellt sich zum Armida Quartett das Modigliani Quartett, um unter anderem das berühmte Oktett von Mendelssohn zu spielen.
Weitere Informationen ‚rund ums Festival‘ unter www.musikfest-kreuth.de

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-lm- Bilder: Veranstalter

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Praktische Abschlussprüfung

mit gelungenen Kostproben

Am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum in Miesbach haben sich die Absolventinnen und Absolventen von vier Lehrberufen einer praktischen Abschlussprüfung gestellt: Sie kochten und bewirteten geladene Gäste mit einem dreigängigen Menü. Die praktische Prüfung wurde zusammen mit der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern durchgeführt.

Die Prüfung in Miesbach war eine sogenannte „Verkürzerprüfung“ – wobei die Absolventen wegen sehr guter Noten ein halbes Jahr weniger ausgebildet wurden. Also zwei-einhalb Jahre anstatt drei Jahre Regelzeit. Die Geprüften kamen aus den Berufszweigen Koch oder Köchin, Fachkraft im Gastgewerbe, Restaurantfachmann oder –fachfrau sowie Hotelfachmann und –fachfrau.

Die sechs Köche und die eine Köchin hatten schon morgens um 6:30 Uhr die Arbeit begonnen. Aus vorgegebenen Komponenten mussten sie ein Menü fertigen – für den Hauptgang war „Fasan, küchenfertig; Weintrauben weiß & rot; Wirsing, Urkarotten und mehlige Kartoffeln“ angesagt. Die Prüflinge mussten einen Arbeitsablaufplan erstellen und ihr Vorgehen theoretisch erklären. So sollten sie einen sinnvollen, durchdachten Ablauf belegen. Bei der praktischen Arbeit entwickelten die jungen Köche dann jeweils ganz eigenwillige Kreationen. Die Zutaten waren ihnen schon seit sechs Wochen bekannt, somit konnten sie in den Betrieben üben. Am Prüfungstag stand ihnen ein Helfer zur Verfügung.

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Eine Köchin und sechs Köche zeigten bei der Abschlussprüfung
am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum in Miesbach ihr Können

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Nach der bestandenen Prüfung erhielten die Absolventinnen und Absolventen zunächst das Abschlusszeugnis der IHK, die Schulabschlusszeugnisse werden im März vergeben. Barbara Theobald von der Berufsschule erinnerte die Geprüften daran, dass sie immerhin 230 Stunden praktische Fachkunde an der Schule gelernt hatten.

Am Schluss wurden alle nach ihren Zukunftsplänen befragt: Einige wollten in das elterliche Unternehmen wechseln, andere im bisherigen Betrieb weiter arbeiten und einige erstmal eine lange Reise antreten – oder nun Schlagzeuger werden.

-la- Bild: la

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Sieger im bundesweiten Wettbewerb

“Kerniges Dorf!“ 2017 ausgezeichnet

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Mit dem bundesweiten Wettbewerb “Kerniges Dorf!“ würdigt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Dörfer, die sich in ihrer baulichen Gestaltung an Veränderungen in der Bevölkerung anpassen, dabei nachhaltig mit ihren Flächen und Gebäuden umgehen und Beispiele für eine gelungene Innentwicklung darstellen.

Das BMEL hat bei der Preisverleihung während des Abendempfangs des 11. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2018 fünf Dörfer mit dem Titel „Kerniges Dorf!“ ausgezeichnet. Sie teilen sich das Preisgeld aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) in Höhe von 10.000 Euro.

In diesem Jahr wurden erstmalig auch fünf Sonderpreise vergeben und damit eine besondere Anerkennung für Maßnahmenumsetzungen unter besonderen Rahmenbedingungen oder in einem spezifischen Handlungsfeld ausgedrückt. Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im BMEL, und Dr. Juliane Rumpf, Vorsitzende des Vorstands der Agrarsozialen Gesellschaft hielten im Wechsel die Laudatio für jedes Siegerdorf:

Kerniges Dorf Weyarn, Landkreis Miesbach, Bayern, Kategorie kernig und stabil: Große Dörfer. „Weyarn lebt aktiv sein Leitbild ‘Wir wollen ländlicher Raum bleiben. Wir wollen die Zukunft mit Bürgern gestalten‘. Dem großen Zuzugsdruck aus München begegnet die Gemeinde ganz bewusst mit einem kontinuierlichen Dorfentwicklungsprozess und der Entscheidung, die Potentiale der Innenentwicklung zu nutzen. Grundlage der bisher erzielten Erfolge ist die aktive Einbindung der Bevölkerung. Weyarn wird somit mit dem Titel Kerniges Dorf! ausgezeichnet.“

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v.l.n.r.: Dr. Juliane Rumpf -Vorsitzende des Vorstands der Agrarsozialen Gesellschaft-,
Betty Mehrer -Seniorenbeauftragte der Gemeinde Weyarn-,
Leonhard Wöhr -Bürgermeister der Gemeinde Weyarn-
sowie Dr. Katja Klee -MitmachAmt Weyarn-
und Dr. Hermann Onko Aeikens -Staatssekretär im BMEL-
bei der Proforma-Scheckübergabe

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Kerniges Dorf Nebelschütz, Landkreis Bautzen, Sachsen, Kategorie kernig und stabil: Kleine Dörfer. „Durch öffentliche und private Initiativen ist in Nebelschütz eine nachhaltige Dorfentwicklung gelungen, die eine Umkehr der negativen Bevölkerungsentwicklung bewirkt hat. Mit den umgesetzten Maßnahmen hat Nebelschütz eindrucksvoll Nachhaltigkeit, ökologische Gestaltung, Daseinsvorsorge und Innenentwicklung verbunden. Dafür erhält Nebelschütz den
Titel Kerniges Dorf!“

Kerniges Dorf Störmede, Kreis Soest, Nordrhein-Westfalen, Kategorie kernig im Wandel: Große Dörfer. „In Störmede greifen zentrale Handlungsfelder wie Mobilität, Wohnen im Alter sowie Umwelt und Natur bei der Innenentwicklung ineinander. Unter dem Dach des Dorfvereins „Kulturring e. V.“ werden professionell Projekte der Innenentwicklung ehrenamtlich entwickelt und verwirklicht. Durch die attraktive Gestaltung gewinnt das Kernige Dorf wieder
eine belebte Ortsmitte.“

Kerniges Dorf Brachwitz und Friedrichsschwerz, Saalekreis, Sachsen-Anhalt, Kategorie kernig im Wandel: Kleine Dörfer. „Dem kernigen Dorf Brachwitz mit dem Ortsteil Friedrischsschwerz ist es gelungen, historische Gebäude mit einer zukunftsfähigen Nutzung zu verbinden und mit Hilfe neu gestalteter Grünflächen die Aufenthaltsqualität in der Ortsmitte zu verbessern. Das Engagement der Bevölkerung und einzelner Wirtschaftsakteure setzt wichtige Impulse für die zukünftige Entwicklung. Brachwitz wird somit mit dem Titel Kerniges Dorf! ausgezeichnet.“

Kerniges Dorf Mückeln, Landkreis Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz, Kategorie klein und kernig. „Trotz der geringen Einwohnerzahl von 230 Bewohnern findet in Mückeln ein umfassender Innenentwicklungsprozess statt. Durch viele persönliche Gespräche und vielfältiges Engagement der Bevölkerung hat es Mückeln geschafft, Leerstand zu vermeiden und Gebäude durch Um- und Nachnutzungen zu erhalten. Das zeichnet Mückeln als kerniges Dorf aus.“

Die Vertreter/-innen aus den fünf Siegerdörfern nahmen ihre Urkunden entgegen und freuten sich über den überreichten Proforma-Scheck für das Preisgeld.

Verleihung der Sonderpreise
Die Laudatorin Frau Dr. Rumpf lobte die Maßnahmenumsetzungen und gratulierte den fünf Sonderpreisträgern:

Stotel, Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen: „Stotel erhält einen Sonderpreis für die Schaffung einer sozialen Mitte als Reaktion auf einen städtebaulichen Missstand.“

Breetz, Landkreis Prignitz, Brandenburg: „Breetz wird mit einem Sonderpreis für die Wiederbelebung eines kleinen Dorfes, dem der komplette Leerstand drohte, ausgezeichnet.“

Dudensen, Region Hannover, Niedersachsen: „Dudensen erhält einen Sonderpreis für die beispielgebende Ortskerngestaltung, getragen von einer Verantwortungsgemeinschaft aus der Mitte der Bevölkerung.“

Markt Wiesenttal, Landkreis Forchheim, Bayern: „Der Markt Wiesenttal wird mit einem Sonderpreis für die gelungene Innenentwicklung kombiniert mit der Anpassung an einen zeitgemäßen Tourismus ausgezeichnet.“

Schweinsdorf, Landkreis Ansbach, Bayern: „Schweinsdorf erhält einen Sonderpreis für die langfristige Umsetzung von Innenentwicklungskonzepten mit dem Leitsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“.

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In einer Broschüre des BMEL zum Wettbewerb werden die 22 Finalisten des Wettbewerbs ausführlich dargestellt.
Weitere Informationen auf den Internetseiten www.bmel.de/kerniges-dorf

-bmel- Bilder: bmel
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Laufställe und Landschaft:
Fachvortrag in Fischbachau

Wie können Laufställe harmonisch ein Teil der Landschaft werden? Wie setzt man heimische Baustoffe, heimische Hölzer ein? Was bedeuten die modernen Ställe für das Vieh? Zu diesen Fragestellungen hatte Kreisbaumeister Werner Pawlovsky,  zusammen mit dem Arbeitskreis „Qualitätsvolles Bauen im Landkreis Miesbach“, zu einem Fachvortrag eingeladen. Die Themensetzung des Kreisbaumeisters traf in ́s Schwarze: Der Sitzungssaal im Rathaus Fischbachau war voll besetzt.

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„Wenn ich mir die Entwicklung der Laufställe anschaue, dann komme ich in Sorgen“, meinte Werner Pawlovsky bei seiner Einführung in die Thematik, „falls es ein Kartell geben sollte, dann hier. Denn für Laufställe gibt es nur eine Handvoll Anbieter. Darum freue ich mich über jeden Zimmerer, der hier ist; ich freue mich über jeden Architekten, der hier ist; ich freue mich über jeden Landwirt, der hier ist. Ich hoffe, diese Veranstaltung regt an, nachzudenken!“, so der Kreisbaumeister.

Den ersten Vortrag hielt Manfred Pusch vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Er beleuchtete das Spannungsfeld zwischen zukunftsfähiger Landwirtschaft auf der einen Seite und anspruchsvoller Baukultur auf der anderen Seite. „Die technische Entwicklung ist ein Segen für die Landwirtschaft und für die Tiere“, meinte der Ministerialrat. Er erinnerte daran, dass aber der Landwirt noch immer „zig Tausend Stunden“ im Stall verbringe. Daher müsse ein moderner Laufstall auch Lebensqualität für die Menschen vermitteln, die dort arbeiten.

Er nannte in seinem ausführlichen Vortrag die Stichworte „Arbeitserleichterung, Automatisierung, Tierwohl“. Moderne Ställe müssten sich ohne Beeinträchtigung der Wirtschaftlichkeit in das natürliche Umfeld einpassen. Wichtig seien die Langlebigkeit und die Verwendung regionaler Materialien.

Stallbau-Seminare und Computeranimationen
Der Bauer Martin Huber aus Bad Feilnbach – „aber mit einem Fuß im Landkreis Miesbach verwurzelt“ – stellte seinen neuen großen Laufstall vor. Der ist so gelungen, dass Huber bereits acht Vorträge darüber gehalten hat. „Bauen mit Holz in der Landwirtschaft“ hatte er den Vortrag über den Stall in Sonnenham betitelt. In seinem Biobetrieb hält der 45 Kühe und Kälber. Er riet zu einer sehr sorgfältigen und ausführlichen Planung. Ein Jahr sei sicher zu veranschlagen. Denn der Stall sei für den Erfolg des bäuerlichen Betriebes – und die persönliche Zufriedenheit des Bauern – sehr wichtig. Denn er ist, einmal gebaut, nicht mehr veränderbar, im Gegensatz zu den anderen Erfolgsfaktoren wie Management, Genetik der Tiere oder Fütterung. Martin Huber riet den anwesenden Bauinteressierten zur Teilnahme an Stallbauseminaren. Auch mit Computeranimationen von Architekten hatte er gute Erfahrungen gemacht. Huber jedenfalls ist mit seinem neuen Stall so zufrieden, dass er sich ein Foto davon in das Schlafzimmer gehängt hat.

Als einen großen Erfolg für sich selbst verzeichnete das Stefan Bauer. Der gelernte Zimmerer und Architekt bietet nun seine Dienste als Baufachberater für Landwirtschaft an. Bauer hatte auch Martin Huber beim Bau seines Stalls beraten. Er würdigte die „sehr spezielle Baukultur und Kulturlandschaft“ im Landkreis Miesbach, die zu berücksichtigen und zu bewahren sei. Nach seiner Erfahrung benötigen Kühe in einem Laufstall rund dreieinhalb Mal so viel Fläche wie in einem Anbindestall.

„Grund und Boden sind im Außenbereich ein seltenes Gut und sollten darum sparsam bebaut werden“, erläuterte der Baufachberater. Er erinnerte an das Wissen, welches sich in den gelungenen alten Bauernhöfen der Dörfer zeige. Alle guten Bauten hätten das Verhältnis von Höhe 4 zu Breite 8. Er legte dazu eine Folie von einem klassischen griechischen Tempel auf, welcher dieses Verhältnis auch aufzeigte. Die Frage sei aber nicht nur „Wie schaut der Stall aus?“, sondern „Wie sieht das Dorf aus?“ und „Wie entwickelt sich das Zusammenleben auf dem Land?“

Professor Florian Nagler aus München erschreckte die Zuhörer zu später Stunde mit seiner Ankündigung, er habe gleich zwei Vorträge. Dann zeigte er sehr unterhaltsam anhand von vielen Bildern, wie gelungene Ställe oder landwirtschaftliche Gebäude aussehen könnten. Ein Schwerpunkt lag dabei auf einem von ihm entworfenen Laufstall, der sehr ansprechend und funktional aussieht. Gleichzeitig ist er aber auch noch preiswerter als die Massenware der herkömmlichen Anbieter. Zu einem der Ställe kommentierte er: „Ob dort afrikanische Kunst drinsteht oder Kühe, ist eigentlich egal!“ Zu einem anderen Stall meinte er, dieser könne auch „ein schönes Architektenbüro werden“.

Viele innovative Ideen präsentierte er in seinem zweiten Vortrag, in dem er Arbeiten der Studenten vorstellte. Diese mussten Kuhställe, Rinderställe und einen Hühnerstall für 6.000 Tiere entwerfen. Die erfrischenden Ideen werden aber vermutlich Gedankenspiele bleiben.

Werner Pawlovsky schloss den Abend mit einer weiteren launigen Moderation: Er meinte abschließend, nun hätte dieser Abend gezeigt, wie man bauen kann, wo man bauen kann und welche Materialien man verwenden sollte. Er bat die Bauherren und die Architekten um Mut und Kreativität, hochwertige Pläne einzureichen. Denn das Landratsamt als Genehmigungsbehörde kann später im Prozess keine entscheidenden Änderungen mehr einfordern. Falls die Pläne gesetzeskonform sind, müssen Sie genehmigt werden. Auch die Bauherren und die Architekten haben also großen Anteil an der gelebten Baukultur im Landkreis Miesbach.

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v.l.n.r.: Manfred Pusch, Martin Huber, Stefan Bauer, Werner Pawlovsky und Florian Nagler

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Dank für treue Mitarbeiter des Landratsamtes

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Landrat Wolfgang Rzehak hatte mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer kleinen Feierstunde gebeten. Dazu sollte den treuen Mitarbeitern zum Dienstjubiläum oder zu einem runden Geburtstag gedankt werden. Diese Termine werden nun immer im kleinen Rahmen ausgeführt, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch die Möglichkeit nutzen können, kleinere Angelegenheiten gleich direkt mit dem Landrat zu besprechen. Der Rahmen geriet dann noch viel kleiner, da die Hälfte der Geladenen Gäste mit Grippe das Bett hütete. Statt acht waren nur vier zu Ehrende erschienen. Landrat Rzehak dankte ihnen für den langen Einsatz. Er lobte den öffentlichen Dienst als „sozialen und sicheren Arbeitgeber“. Der Landrat erinnerte ferner daran, dass diese Arbeit ein Dienst an der Allgemeinheit sei, und zwar für den Landkreis Miesbach und seine Bürgerinnen und Bürger.

Als Erster wurde Florian Brand mit einem Geschenkkorb ausgezeichnet. Er arbeitet seit mehr als 30 Jahren für das Landratsamt, nun als Fachbereichsleiter Umwelt- und Naturschutz. Wolfgang Rzehak lobte, dass die Abteilung und der Fachbereich sehr gute Arbeit leiste, trotz einer sehr dünnen Personaldecke. Brand erwiderte: „Wir behandeln in Fragen des Umweltschutzes alle gleich. Das haben wir immer schon versucht. Doch unter einem Landrat Rzehak fällt uns das leichter“.

Bianco Domprobst arbeitet nun schon seit 25 Jahren im Landratsamt und im Fachbereich Mobilität tätig. Elisabeth Grimm feierte im Dezember ihren 60. Geburtstag. Sie ist nun unter anderem im Bürgerservice tätig. Lydia Hock feierte ebenfalls diesen Geburtstag. Sie ist im Fachbereich Arbeit und Soziales beschäftigt.

Der Personalrats-Vorsitzende Wolfgang Lehmeier freute sich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich so langjährig an diesen Arbeitgeber gebunden haben und trotzdem unisono erklärten, dass ihnen diese Arbeit noch Spaß und Zufriedenheit bereite. Lehmeier wünschte ihnen „weiterhin viel Erfolg!“

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Dr. Thomas Eichacker (Abteilungsleiter Umwelt- und Naturschutz), Bianco Domprobst,
Anna Lösch (Abteilungsleiterin), Christian Sternberger (Personalabteilung),
Elisabeth Grimm, Florian Brand, Wolfgang Lehmeier, Lydia Hock und Landrat Wolfgang Rzehak

-la- Bild: la

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Abschaffung

der Straßenausbaubeiträge

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Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat bei ihrer Klausur in Kloster Banz die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge beschlossen. Die Abgeordneten forderten gleichzeitig ein neues Finanzierungsmodell bei der Verteilung der Straßenausbaukosten. Der designierte Ministerpräsident Markus Söder begrüßte den Beschluss: „Ich glaube, es ist ein gutes Signal, das wir damit setzen. Es ist vernünftig, künftig eine bayernweit einheitliche Regelung zu bekommen.“ Zunächst müssten die beteiligten Ministerien zusammen mit den Spitzenverbänden „sauber evaluieren, was es kosten wird“, so Söder.

Der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion Thomas Kreuzer kündigte an, Übergangsfristen und Ausgleichsmaßnahmen so schnell wie möglich zu beschließen. „Das sind komplizierte Einzelfragen, die wir nach einer Verdichtung der Datengrundlage und im Gespräche mit den Kommunalen Spitzenverbänden verhandeln müssen. Wir wollen treffsichere Regelungen“, erläuterte Kreuzer. Geklärt werden müsse zum Beispiel, was mit schon laufenden oder noch nicht abgerechneten Maßnahmen passiert. Das bedeute keinesfalls, dass sich eine abschließende Regelung verzögern werde. „Wir werden diese Gespräche sofort angehen und die Abschaffung baldmöglichst durchsetzen“, versicherte Kreuzer.

Der beschlossene Wortlaut der Resolution:
Die CSU-Fraktion wird die Straßenausbaubeiträge schnellstmöglich abschaffen. Einzelheiten, wie Übergangsregelungen oder die finanzielle Unterstützung der Kommunen, werden in Zusammenarbeit mit den Kommunalen Spitzenverbänden erarbeiten.

-cf- Bild: lm

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Wohnungspakt Bayern:
Über 1,2 Millionen Euro für Wohnungen in Fischbachau

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Die Gemeinde Fischbachau baut die vor kurzem erworbene Ferienhaus-Anlage, am Rathausweg 4 – 14, zu Mietwohnungen um. Dazu hat die Regierung von Oberbayern staatliche Fördergelder in Höhe von 1.283.000 Euro bewilligt. Davon werden 203.000 Euro als Zuschüsse ausbezahlt und 1.080.000 Euro als zinsgünstige Förderdarlehen angeboten. Die Gesamtkosten des Erwerbs und Umbaus der Gebäude belaufen sich auf 1.854.000 Euro. Die Anlage ist bereits in Teilen bezogen. Mit dem Projekt werden vor allem Wohnungen für einkommensschwächere Haushalte geschaffen.

Im Jahr 2017 standen der Regierung von Oberbayern im Kommunalen Wohnraumförderprogramm insgesamt 95 Millionen Euro für Zuschüsse aus Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern sowie Darlehen der Landesbodenkreditanstalt zur Verfügung. In dem neuen Förderprogramm, das Anfang 2016 gestartet wurde, werden Städte und Gemeinden bei der Schaffung von angemessenem und bezahlbarem Wohnraum unterstützt.

Die Regierung von Oberbayern ist Bewilligungsstelle für Soziale Wohnraumförderung. Sie setzt die von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für

Bau und Verkehr zugewiesenen Mittel für die Förderung von Mietwohnungen ein und leitet die zur Förderung von Eigenwohnraum vorgesehenen Mittel entsprechend dem gemeldeten Bedarf an die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden weiter. Im Rahmen ihrer Beratungstätigkeit informiert die Regierung von Oberbayern Multiplikatoren in den Landratsämtern und kreisfreien Städten und bildet sie auch fort.

Weitere Informationen zur Wohnraumförderung in Bayern sind im Internet abrufbar unter www.wohnen.bayern.de.

-ro-

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25. Neujahrsempfang

der Stadt Miesbach

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Bei ihrer Ansprache zum 25. Neujahrsempfang der Stadt Miesbach begrüßte die erste Bürgermeisterin, Ingrid Pongratz, die zahlreich erschienenen Ehrengäste, insbesondere die Vertreter der Kirchen, der Politik, der Medien, der ortsansässigen Banken und der Wirtschaft, die Vertreter der Schulen, der sozialen Verbände und der Vereine sowie der Behörden, u.a. der Polizei Miesbach, der Justiz, des Vermessungsamtes und der Anwaltskammer, mit den besten Wünschen fürs Neue Jahr und freute sich, dass das Interesse an der Stadt Miesbach so hoch gehalten werde. Ferner hob sie das ehrenamtliche Engagement hervor, welches unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie vor Ort sei. In diesem Zusammenhang dankte sie den Grundeigentümern, die ihre Felder seit vielen Jahren für den Ski-Langlauf zur Verfügung stellen und auch ganz besonders den Männern, die sich um das Spuren der Loipen kümmern, „wenn Schnee da ist“.

Sehr eindringlich betonte Ingrid Pongratz, wie immens hoch die gesellschaftlichen Herausforderungen seien, die das Ehrenamt unverzichtbar machen. Mit großer Sorge ist die scheinbare Verrohung der Gesellschaft, u.a. durch die ansteigende Haß- und Gewaltkriminalität zu beobachten, die sich auch gegen Polizisten, Rettungskräfte, Feuerwehrleute, Kommunalpolitiker und Ehrenamtliche richte. Die Gesellschaft sei aber auf Menschen angewiesen, die mit ihrem Beitrag zum Gemeinwohl Verantwortung übernehmen. Die Bürgermeisterin dankte jenen für das gesellschaftliche Miteinander, die im Ehrenamt tätig sind, die sich mit hohem persönlichen, gesundheitlichen, zeitlichen und finanziellen Aufwand engagieren. Die freiwillig Engagierten seien Vorbilder für die Gesellschaft und ihnen gebühre die ausdrückliche Anerkennung und der Dank der Stadt Miesbach.

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Im voll besetzten Saal des ‚Waitzinger Keller‘-Kulturzentrum Miesbach
erläuterte Ingrid Pongratz u.a. das Jubiläumsprogramm 2018
„100 Jahre Stadterhebung Miesbach“

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Mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr, spannte die Bürgermeisterin den Bogen in die Zukunft, welche ganz im Zeichen der Jubiläen „100 Jahre Stadterhebung Miesbach“ und „150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Miesbach“ steht. Viel war geschehen im Jahr 2017. Die Johannisbrücke wurde nach rund neunmonatiger Bauzeit am 20. November 2017 eingeweiht und endlich wieder dem Verkehr übergeben. Sie dankte den Bürgern, den ansässigen Anwohnern und Geschäftsinhabern für deren große Geduld, die sie aufgrund der erheblichen Einschränkungen doch ziemlich oft benötigten. Desweiteren seien wegen des Breitbandausbaus die Gehwege aufgegraben und lediglich provisorisch geschlossen worden. Diese Arbeiten hätten bis Ende 2017 abgeschlossen sein sollen. „Dies liege aber nicht an der Stadt, sondern an der mit den Arbeiten beauftragten Firma, welche mit Verzögerungen zu kämpfen hatte“ so Ingrid Pongratz. Sie bittet diesbezüglich die Bürgerinnen und Bürger um Geduld, und zwar bis Mitte der Jahres 2018, dann soll das schnelle Internet freigeschaltet werden.

Erfreulich sei hingegen, dass der Hochwasserschutz in Bergham fertiggestellt werden konnte. Leider ist die Dauer des Planfeststellungsverfahren für Kleinthal und Bergham nicht einzuschätzen, da das Landratsamt Miesbach noch die Anträge prüfe. Sie hoffe jedenfalls, dass mit dem Bau im Sommer oder Herbst 2020 angefangen werden kann.

Die Planungen für die Sanierungsmaßnahmen des Miesbacher Warmfreibades seien auch in Angriff genommen worden, welche jedoch auch zeitaufwändig wären und die Finanzierung durch eine Förderung des Freistaates Bayern noch nicht klar sei. Die Bürgermeisterin betonte jedoch, dass das Warmfreibad erhalten werden muß, da es eine wichtige und äußerst beliebte Einrichtung für die Bürgerinnen und Bürger, die Schulen und -den Tourismus- sei.

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Auch die Sternsinger begrüßten die Gäste des Neujahrsempfangs

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Zum Thema Kloster erklärte Ingrid Pongratz, dass die Sanierung und/oder ein Umbau, für welche Nutzung auch immer, sehr viel Geld verschlingen werde. Derzeit sei dort eine Kindergrippe untergebracht, ein Teil stehe leer. Manche möchten ein Museum, andere ein Haus für Kinder. Ein Museum müsse wohl überlegt sein, denn die Fragen der Finanzierung und Förderungsmaßnahmen sowie das Betreiben müssen im vorhinein geklärt sein. Auch der Ausbau der Kindergrippe stehe zur Diskussion. Der Stadtrat müsse die Weichen stellen. Ferner seien Grundschul- und Straßensanierungen sowie die Fertigstellung des Wohnhauses für anerkannte Asybewohner fällig.

Beim Ausblick auf das Jahr 2018 dominierte das 100-jährige Jubiläum zur Erhebung des Marktes Miesbach zur Stadt, die seinerzeit der bayerische König Ludwig III. am 6. Mai anno 1918 bewilligte. Zwei Miesbacher Bürger kämften damals jahrelang mit großer Ausdauer und Zähigkeit für das Stadtrecht. Dieses Ereignis werde im Jahr 2018 gebührend, u.a. mit Ausstellungen und Veranstaltungen sowie einem großen Festzug im Mai, gefeiert.

Nicht minder werde dem 125-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Miesbach gedacht. Mit einem Festakt und einem Festzug begeht die Freiwilligen Feuerwehr Miesbach heuer ihren Geburtstag.

Ein großes Bedürfnis war Bürgermeisterin Ingrid Pongratz die Ehrung zweier verdienter Bürger. Für sein jahrzehntelanges uneigennütziges Engagement wurde Walter Koller mit der Bürgermedaille der Stadt Miesbach ausgezeichnet. In seiner Eigenschaft als selbstständiger Elektromeister half er u.a. bei Fragen rund um den Strom beim Bau der Flutlichtanlage des FC Miesbachs und des Neubaus des Eisstadions oder den in Miesbach stattfindenden Volks- und Bürgerfesten. Als sehr einzatzfreudiges Vereinsmitglied, nämlich seit 66 Jahren, beim Skiclub, seit 50 Jahren beim Trachtenverein und dem FC Miesbach, als auch als langjähriger Vorstand der ‚Haberer Miesbach‘ habe er große Anerkennung verdient.

Bürgermeisterin Ingrid Pongratz dankte Walter Koller für sein stetes Engagement mit einer Urkunde
und verlieh ihm die Bürgermdedaille der Stadt Miesbach samt einer Anstecknadel.
Bescheiden bedankte sich Walter Koller: „Ohne meine Familie hätte ich das nicht machen können!“

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Desweiteren zeichnete Ingrid Pongratz die Schlierseerin Lisa Braun-Schindler mit Dank und Anerkennung für ihr soziales Engagement, in ihrer seit 25 Jahren dauernden hauptberuflichen Tätigkeit bei der Arbeiterwohlfahrt, in der Migrations- und Integrationsarbeit, im Landkreis Miesbach, als auch wegen ihrer privaten, bereits 10-jährigen Tätigkeit als Specherin des Netzwerks Integration, aus. Durch ihre Kommunikationsfähigkeit und ihrer menschlichen Wärme sei es Lisa Braun-Schindler zu verdanken, dass die Themen „Migration“ und „Integration“ im Landkreis Miesbach keine Randerscheinung geblieben ist. Vielmehr mündeten sie -dankt des steten Einsatzes- in Schulprojekten, in Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen. So konnte der Landkreis Miesbach die Flüchtlingswelle professionell meistern. Als kompetente Ansprechpartnerin werde sie in der Stadtverwaltung sehr geschätzt. Bei ihrer Danksagung betonte Lisa Braun-Schindler, dass es viele Menschen brauche, die am gleichen Strang ziehen, um diese Aufgaben der Migration und Intergration zu bewerkstelligen. Sie dankte für das Vertrauen in sie und in ihre Arbeit, insbesondere auch Bürgermeisterin Pongratz, für die kurzen Wege im Rathaus: „Vielen Dank für Ihre Willkommenskultur!“

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(v.l.) Ingrid Pongratz ehrte Walter Koller mit der Bürgermedaillie der Stadt Miesbach
und würdigte Lisa Braun-Schindler für ihre unermüdliche Tätigkeit in Sachen Integration und Migration

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Das ‚Sven Ochsenbauer Trio‘ sorgte für die musikalische Unterhaltung

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Bürgermeisterin Ingrid Pongratz (Bildmitte stehend) inmitten der Gäste des Neujahrsempfangs,
welche sich bei der anschließenden Weißwurstbrotzeit ein Stelldichein gaben.

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Hans Holnburger war beim Servieren der Weißwürste voll in seinem Element

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Sternsinger beim Spendensammeln für
‚Projekte gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Indien‘

-lm- Bilder lm

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Ehrung für zwei kommunale Urgesteine

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Ihr jahrelanges kommunalpolitisches Engagement bescherte Johann Schmid aus Gmund und Stefan Griesbeck aus Miesbach eine besondere Ehre: Landrat Wolfgang Rzehak übereichte beiden die „Kommunale Dankurkunde“ des Bayerischen Innenministeriums. Schon seit 20 Jahren sitzen Johann Schmid am Gmunder und Stefan Griesbeck am Miesbacher Ratstisch. Schmid rückte 1997 für die SPD in den Gmunder Gemeinderat nach. Seitdem engagierte er sich im Ortplanungsausschuss, im Rechnungsprüfungsausschuss, im Finanzausschuss, im Ausschuss für Kultur und Tourismus, ist Fraktionssprecher sowie Delegierter im Zweckverband Musikschule Tegernseer Tal und Delegierter der Mitgliederversammlung der Tegernseer-Tal-Gemeinschaft.

Stefan Griesbeck blickt auf eine ebenso lange Arbeit für die CSU-Fraktion im Miesbacher Stadtrat zurück: Seit 1998 brachte er sich im Bau- und Umweltausschuss, im Finanzausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss ein und war Verbandsmitglied der Grundschule Miesbach. Für dieses langjährige Engagement in der kommunalen Selbstverwaltung zeichnete der bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, Joachim Herrmann, die beiden mit der „Kommunalen Dankurkunde“ aus.

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Bei der Verleihung der „Kommunalen Dankurkunden“ vor der malerischen Kulisse in
der Egerner Bucht (v.l.): Georg von Preysing, Bürgermeister der Gemeinde Gmund am Tegernsee,
Johann Schmid, Gemeinderat in Gmund, Landrat Wolfgang Rzehak, Stefan Griesbeck, Stadtrat in Miesbach
und Ingrid Pongratz, Bürgermeisterin der Stadt Miesbach

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Landrat Wolfgang Rzehak mit Stefan Griesbeck (links im Bild)
und  Johann Schmid (rechts im Bild) bei der Urkundenüberreichung

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Landrat Wofgang Rzehak dankte den Geehrten: „Ihr habt euch in uneigennütziger Weise ehrenamtlich in den Kommunen um das Wohl der örtlichen Gemeinschaft und unserer Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht.“

Auch die beiden Bürgermeister – Ingrid Pongratz, Bürgermeisterin der Stadt Miesbach und Georg von Preysing, Bürgermeister der Gemeinde Gmund am Tegernsee – würdigten die jahrzehntelange, konstruktive Zusammenarbeit mit Schmid und Griesbeck in den Ratsgremien.

-la- Bilder: lm

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Wildschutzgebiet in Kreuth wurde ausgewiesen

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Das Landratsamt Miesbach hat in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Herzoglichen Verwaltung in Kreuth das Wildschutzgebiet Hohlenstein ausgewiesen. In den Wintermonaten darf das Gebiet nachmittags, abends und nachts nicht mehr betreten werden. Hunde sollen im Schutzgebiet im Winter gar nicht mehr ausgeführt werden. Der Rundweg nach Siebenhütten ist damit ab mittags gesperrt. Der Weg über die Fischzucht ist aber weiterhin uneingeschränkt möglich.

Das Landratsamt Miesbach veröffentlichte bereits im Oktober 2017 eine Verordnung über die Ausweisung des Wildschutzgebietes „Hohlenstein“ in der Gemeinde Kreuth. Im Dezember 2017 ist diese in Kraft getreten, die vorgeschriebene Beschilderung wurde an den wichtigsten Zutrittspunkten in Wildbad Kreuth
angebracht.

Nach dem Bayerischen Jagdgesetz können Flächen, die zum Schutz und zur Erhaltung von Wildarten dienen, zu Wildschutzgebieten erklärt werden. Das gilt insbesondere für Flächen, auf denen sich das Wild bevorzugt aufhält und für Bereiche, in denen es gefüttert wird.

Das ausgewiesene Wildschutzgebiet in Kreuth gehört zu den Flächen des Herzoglichen Jagdreviers. Herzogin Helene in Bayern betreibt dort eine Rotwildfütterung, die dem Wild eine notwendige Futterquelle bietet. In den Wintermonaten finden die Tiere bei harter Witterung in der Natur keine ausreichende Nahrung mehr.

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Fütterungsstandort liegt an beliebtem Wanderweg
Problematisch ist, dass sich der bewährte Fütterungsstandort in dem frequentierten Wandergebiet nach Siebenhütten befindet. Zahlreiche Sportler und Spaziergänger nutzen die Wanderwege nahe der Rotwildfütterungsstelle. Auch Hunde werden gerne auf der Strecke ausgeführt. Die Folge der starken Freizeitnutzung: Das Rotwild zieht sich zurück und nimmt die Fütterung nicht mehr an. Das Bedürfnis des Wildes nach Ruhe macht die Ausweisung des Wildschutzgebietes deshalb erforderlich. Das Betretungsverbot beginnt an der Abzweigung zur Fischzucht und umfasst den Kiem-Pauli-Weg bis zur Fußgängerbrücke nach Siebenhütten. Der Rundweg nach Siebenhütten wird damit zum Teil eingeschränkt. Den Weg über die Fischzucht nach Siebenhütten beinhaltet die Wildschutzverordnung nicht – dieser Weg kann wie bisher genutzt werden.

Der Schutz des Rotwildes geht nicht ohne Einschränkungen für die Freizeitnutzung einher. Das temporäre Betretungsverbot des Wildschutzgebietes sowie ein generelles Hundeverbot im Winter sind für die Beruhigung der Fläche nötig. Herzogin Helene in Bayern bezeichnet sich selbst als „Hundebesitzerin mit Herz und Seele“. Die Herzogin berichtet aber aus eigener Erfahrung von der enormen Beunruhigung für das Wild, welche selbst von angeleinten Hunden ausgeht.

-la- Bild: la

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Versammlung der ‚Zivilcourage Miesbach‘

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Zum ersten Stammtisch im Jahr 2018 trafen sich Mitglieder und Interessierte im Bräuwirt in Miesbach, um u.a. einem Impulsreferat über Landwirtschaft und Klimawandel von Hannes Schißler zuzuhören und anschließend zu diskutieren. „Die Dinge geraten aus dem Lot“, war die primäre Feststellung von Hannes Schißler. Pflanzen, die heute beispielsweise am Äquator angebaut würden, wie der Kakao, seien in ein paar Jahrzehnten wegen des Klimawandels und den dadurch übererhitzten Klimazonen nicht mehr vorhanden. Auch die Problematik des CO2 – und Methanausstoßes in der Landwirtschaft, explizit durch die Viehhaltung, dürfe nicht übersehen werden. Mit Verweis auf Sachstandsberichte erläuterte Schißler weiter, sagen die Ergebnisse sinkende Erträge und stärker schwankende Preise sowie schlechtere Qualitäten voraus.

Doch wie soll man gegensteuern?
Durch die Züchtung resistenterer Sorten von Obst und Gemüse wäre beispielsweise ein guter Schritt getan, so der Referent. Auch der Anteil der Landwirtschaft an der Produktion von CO2, Methan und Lachgas sollte verringert werden, ferner sollte sich das Verbraucherverhalten ändern: anzudenken seien u.a. weniger Fleischverzehr und weniger Lebensmittelverschwendung. In einer Studie des WWF wird empfohlen, so Schißler, dass Gemüse in Massen angebaut werden solle, der Verbraucher saisonal und regional einkaufen und essen sowie Bioprodukte bevorzugen sollte.

Nach seinem Vortrag forderte Hannes Schißler die anwesenden Gäste auf, über positive Visionen für das Jahr 2028, wie sich das Leben gestalten könne, nachzudenken. Überraschend und erfreulich, was sich die Bürgerinnen und Bürger alles erhoffen und wünschen: Haupttenor war ein bewußterer Lebenstil mit einer Ernährung mit regional angebauten Biolebensmitteln, welche im Umland nicht nur angebaut sondern auch verarbeitet würden. Auch die Toleranz zu nicht perfekten natürlichen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse, solle wieder höher werden, wobei die Ernährung sowieso zu mehr pflanzlichen Lebensmitteln tendieren sollte.

Weitere Anregungen galten der Reduzierung von Massentierhaltung, dass die Politik unabhängig von Konzernen und Lobbyisten ihre Entscheidungen treffen solle, der sogenannte „Lebensmitteltourismus“ beendet würde, dass es wieder vermehrt Schrebergärten oder Ackerland zum Selbstanbau geben müsse und dass sich die Industrie komplett aus der Landwirtschaft herraushalten sollte. Ferner sollte dem Berufstand der Bauern in der Gesellschaft wieder ein höheres Ansehen verschafft werden.

Desweiteren gab man zum bedenken, dass ein Wirtschaftssystem, das nur auf Wachstum ausgerichtet sei, nicht funktionieren könne und dass der Einfluß von Konzernen auf die Landwirtschaft verboten gehöre. Besonders auf eine landwirtschaftliche Vielfalt beim Anbau und eine flächengebundene Landwirtschaft, seien für die Zukunft sehr wichtig. Hier kam auch das Thema „Agro Land- und Forstwirtschaft“ ins Gespräch.

Die nachfolgende sehr interessante Diskussion, die von Hans Schißler geleitet wurde, warf vor allem die Frage auf, wie der Bürger Einfluß auf die Politik nehmen könne, um die brisanten Themen der Zukunft mitgestalten zu können, um die Welt für weitere Generationen lebenswert zu erhalten. Denn jedes Süppchen, welches die Politiker kochen, muß letztendlich von den Bürgerinnen und Bürgern ausgelöffelt werden.

-lm- Bild: lm

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Neues zum Thema

Wasserschutzgebiet Thalham-Reisach-Gotzing

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Befragt zum Stand der Dinge, in Sachen Wasserschutzgebiet Thalham-Reisach-Gotzing, haben Ingrid Pongratz, Bürgermeisterin der Stadt Miesbach und Leonhard Wöhr, Bürgermeister der Gemeinde Weyarn, kürzlich folgendes festgestellt:

„Die von der Umweltministerin Ulrike Scharf gestellten Fragen zu den Altrechten, Brunnenmanagement, Schutzwürdigkeit der Reisach, Beweidungsverbot in der Schutzzone II und Ausweisung des Gewerbegebiets unter Berücksichtigung des Trinkwasserschutzes, sind vom Landratsamt beantwortet worden. Somit ist die Wasserschutzzonenausweisung vom staatlichen Landratsamt wiederaufgenommen worden. Mit den betroffenen Landwirten hat es am 20. Dezember 2017 im Rathaus in Miebach eine intensive Besprechung gegeben, in der sie aufgefordert wurden zum Verbotskatalog Stellung zu nehmen und die für ihren Betrieb relevanten Punkte darzulegen. Die Einwendungen können bis 21. Februar 2018 entweder bei der Stadt Miesbach oder beim Landratsamt abgegeben werden. Wenn alle Einwendungen und Anregungen seitens des Landratsamts geprüft sind, wird es zu einem Erörterungstermin, der heute noch nicht feststeht, kommen. Laut Landratsamt Miesbach ist das Verfahren ergebnisoffen! Ich bitte daher eindringlich alle, die von der Erweiterung der Wasserschutzzone betroffen, in ihrer Existenz eingeschränkt oder sogar gefährdet sind, sich einzubringen und auch die Frist 21. Februar 2018 zu wahren. Nicht dass es später heißt: Ja, wenn ich das gewusst hätte!“, erläuterte Ingrid Pongratz.

Leonhard Wöhr betonte: „Die Gemeinde Weyarn hat die Auslage der Unterlagen, gemäß Weisung des Landratsamtes Miesbach, ab 8.1.2018 vorgenommen. Neben der Einsicht im Rathaus könnten die Unterlagen unter www.weyarn.de / „Bekanntmachungen“ mit den konkreten Auslagefristen und Einwendungsfristen online erschlossen werden. Sofern Gemeindebürger in der Einwendungsfrist bis zum 21.02.2018 Belange geltend machen wollen, so ist dies bei der Gemeinde Weyarn oder beim Landratsamt Miesbach möglich. Die Gemeinde Weyarn wird als Träger öffentlicher Belange selbst eine Stellungnahme abgeben.“

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Leonhard Wöhr -Bürgermeister der Gemeinde Weyarn-
und Ingrid Pongratz -Bürgermeisterin der Stadt Miesbach-

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Gemäldeausstellung „Bäume“
von Gunnar Matysiak
im Bürgergewölbe Weyarn

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Der Künstler Gunnar Matysiak mit einem seiner Werke

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Seit der in Weyarn lebende Künstler in den 60er Jahren zu malen und zu zeichnen begann, hat er sich immer wieder mit dem Motiv des Baumes befasst. Waren es in den frühen Bildern oft noch Teilelemente der Gesamtkomposition, so wurde der Baum in den späteren Jahren immer häufiger zum Hauptmotiv von Gemälden und Zeichnungen. Von den holzschnittartigen expressionistischen Bildern der 60er Jahre, oft mit reinen, ungemischten Farben gemalt, über Motive aus der Landschaft um Weyarn der 90er Jahre bis hin zu den großformatigen, filigranen „Winterbäumen“ von 2017, gibt die Ausstellung einen interessanten Einblick die facettenreiche Arbeit des Künstlers.

Die Ausstellungseröffnung erfolgt am Samstag 13. Januar um 19:00 Uhr, mit einführenden Worten von Dr. Monika Ziegler, im Klostergewölbe Weyarn. Öffnungszeiten: 14. Januar bis 11. Februar, jeweils dienstags bis sonntags in der Zeit von 9:00 bis 18:00 Uhr.

-gw- Bild: gw

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Anpassung der AST – Tarife

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Die Tarife für das ‚Anruf-Sammel-Taxi‘ (AST) steigen zum Jahresbeginn leicht an. Grund dafür ist die Kopplung an die Taxi-Preise im Landkreis Miesbach. Diese wurden kürzlich erhöht. Schon seit Gründung des AST im Landkreis Miesbach im Jahr 2001 sind die Tarife an die Taxi-Tarif-Ordnung (TTO) gebunden. Zum 1. Juni 2017 wurden die Taxi-Preise, welche die TTO festlegt, durch einen Kreistags-Beschluss um durchschnittlich sechs Prozent erhöht. Die letzte Tarif-Erhöhung wurde vor knapp vier Jahren (zum 1. März 2014) vollzogen. Das bedeutet auch für Fahrten mit dem AST eine leichte Teuerung, welche seit 1. Januar 2018 in Kraft ist. An der grundsätzlichen Struktur des AST ändert sich aber nichts: Erwachsene Fahrgäste müssen wie bisher nur zirka 60 Prozent des Fahrpreises selbst bezahlen. Bei Jugendlichen beläuft sich der Eigenanteil auf zirka 30 Prozent. Die Differenz begleicht der Landkreis, um einen Beitrag zur bezahlbaren Mobilität aller Mitbürgerinnen und Mitbürger zu leisten.

-la-

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Elektronisches Bezahlverfahren

bei der bayerischen Polizei

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Der bayerische Innen- und Verkehrsminister startete unlängst das elektronische Bezahlverfahren bei der bayerischen Polizei. Fortan können nun Verkehrsordnungswidrigkeiten im Verwarnungsbereich bis 55.- Euro und Sicherheitsleistungen bei allen Verkehrspolizeiinspektionen und -stationen der bayerischen Polizei vor Ort bargeldlos bezahlt werden. Dazu wurden 40 Polizeidienststellen mit rund 140 mobilen Abrechnungsgeräten ausgestattet. Die Beamten der Verkehrspolizei werden die Zahlungsterminals im Streifenwagen mitführen. „Unsere Bürgerinnen und Bürger können dann bei Polizeikontrollen schnell und unbürokratisch ihre Verwarnung oder Sicherheitsleistung begleichen, unabhängig, ob sie Bargeld dabei haben oder nicht“, erläuterte Herrmann. „Eine nachträgliche Überweisung entfällt und der Aufwand ist geringer“, so Herrmann. Eventuell anfallende Gebühren für die Kartenzahlung übernehme der Freistaat. Dem Bürger entstehen nach Herrmanns Worten keine höheren Kosten. „Außerdem gibt es selbstverständlich keine Verpflichtung, mit der Karte zu bezahlen“, ergänzte der Minister.

Vorteile erwartet sich Herrmann auch für ausländische Verkehrsteilnehmer: „Hier gab es häufig Schwierigkeiten beim Wechseln von Fremdwährungen oder bei der Zahlung von Sicherheitsleistungen“. Insbesondere die Begleitung der ausländischen Verkehrssünder zu einem Geldautomaten sei oftmals sehr zeitaufwändig gewesen, um die Hinterlegung der Sicherheitsleistung zu garantieren. Außerdem verringere sich der Verwaltungsaufwand, beispielsweise durch den Wegfall der aufwändigen Aufbewahrung und Zuordnung  der einzelnen Geldbeträge.

Nach Herrmanns Worten ergeben sich aus dem speziellen Aufgabengebiet der bayerischen Polizei besondere Anforderungen an das Zahlungssystem. „Unter anderem müssen die mobilen Zahlungsterminals zuverlässig im Außendienst betrieben werden können und hohen datenschutzrechtlichen Anforderungen genügen“, erklärte der Minister. Laut Herrmann ist vorgesehen, nach erfolgreicher Einführung bei der Verkehrspolizei mittelfristig auch die anderen Polizeidienststellen mit mobilen Zahlungsterminals auszustatten.

-ro-

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Wohnungspakt Bayern:
Mehr als 4,2 Millionen Euro für Wohnungen in Holzkirchen

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Der Markt Holzkirchen will im Ortsteil Neuerlkam, im Sommerfeld, einen Neubau mit 16 Mietwohnungen errichten. Dazu hat die Regierung von Oberbayern staatliche Fördergelder in Höhe von mehr als 4,2 Millionen Euro (genau sind es 4.262.500 Euro) bewilligt. Davon werden über 1,9 Millionen Euro (genau 1.931.800 Euro) als Zuschüsse ausbezahlt und 2.330.700 Euro als zinsgünstige Förderdarlehen angeboten. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme einschließlich Grundstück belaufen sich auf 6.439.575 Euro.

Mit dem Projekt sollen vor allem Wohnungen für einkommensschwächere Haushalte oder für ältere Personen und Menschen mit Behinderungen geschaffen werden. Die Wohnungen werden barrierefrei gestaltet. Sie eignen sich daher auch für Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Im Jahr 2017 standen der Regierung von Oberbayern im Kommunalen Wohnraumförderprogramm insgesamt 95 Millionen Euro für Zuschüsse aus Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern sowie Darlehen der Landesbodenkreditanstalt zur Verfügung. In dem neuen Förderprogramm, das Anfang 2016 gestartet wurde, werden Städte und Gemeinden bei der Schaffung von angemessenem und bezahlbarem Wohnraum unterstützt.

Die Regierung von Oberbayern ist Bewilligungsstelle für Soziale Wohnraumförderung. Sie setzt die von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr zugewiesenen Mittel für die Förderung von Mietwohnungen ein und leitet die zur Förderung von Eigenwohnraum vorgesehenen Mittel entsprechend dem gemeldeten Bedarf an die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden weiter. Im Rahmen ihrer Beratungstätigkeit informiert die Regierung von Oberbayern Multiplikatoren in den Landratsämtern und kreisfreien Städten und bildet sie auch fort. Auskünfte erteilen die Regierung von Oberbayern, die Landratsämter sowie die kreisfreien Städte Ingolstadt und Rosenheim.

Weitere Informationen zur Wohnraumförderung in Bayern sind im Internet abrufbar unter www.wohnen.bayern.de.

-ro-

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Schulinfrastruktur-Investitionsprogramm

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Bayerns Innen- und Bauminister, Joachim Herrmann, startet ein neues Schulinfrastruktur-Investitionsprogramm, mit mehr als 293 Millionen Euro. „Das Programm richtet sich vorwiegend an finanzschwache Gemeinden und Gemeindeverbände. Wir fördern damit beispielsweise die energetische Sanierung von Schulgebäuden oder den Abbau von baulichen Barrieren“, so Herrmann zum Start des neuen ‚Kommunalinvestitionsprogramms Schulinfrastruktur KIP-S‘. Interessierte Kommunen können sich bis einschließlich 27. April 2018 mit ihren Projekten bei der jeweiligen Bezirksregierung bewerben.

Das neue Förderprogramm basiert auf dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Bundes. Hierzu hatte der Bund schon 2015 einen Fonds in Höhe von 3,5 Milliarden Euro eingerichtet. Der Freistaat Bayern hatte damals das Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) aufgelegt. Knapp 700 kommunale Maßnahmen konnten damit bereits gefördert werden, darunter fiel die energetische Sanierung kommunaler Gebäude ebenso sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit. Auch städtebauliche Maßnahmen zur Revitalisierung von Leerständen konnten damit gefördert werden.

Der Bund verdoppelt jetzt seine Mittel auf sieben Milliarden Euro. Auf den Freistaat Bayern entfällt ein Anteil von mehr als 293 Millionen Euro, der gezielt in Schulgebäude investiert wird. „Zusammen mit den Kommunalen Spitzenverbänden haben wir objektive Kriterien für die Antragsberechtigung entwickelt, um die Abwicklung für die Kommunen und die Verwaltung zu erleichtern“, erläuterte der Bauminister. Diese und weiterführende Informationen zum Programm können unter www.stmi.bayern.de/kommunalinvestitionsprogramm-schulinfrastruktur abgerufen werden.

-ro-

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Erste allgemeine

Oberland-Rassekaninchenschau

und Kreisgeflügelschau

in Miesbach

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Bei der diesjährigen Geflügelschau des Kreisverbandes Rosenheim, als Ausrichter fungierte der Geflügelzuchtverein Miesbach 1909 e.V. sowie der ersten allgemeinen Oberland Rassekaninchenschau des Kaninchenzuchtvereins Miesbach B 138 e.V., zeigten sich in der Oberlandhalle in Miesbach Schönheiten der Extraklasse.

Als Highlights beeindruckten die Bezirkssonderschau des Welsumer- und Zwerg-Welsumer Züchterverbands, die Sonderschau der Böhmertauben des SV Böhmertaubenzüchter 1966 e.V. und die Sonderschau der Gruppe Süd des Clubs der Maltesertaubenzüchter.

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Erfreut waren die Züchter-Senioren über die rege Teilnahme der Züchter-Jugend, die stolz ihre Hühner, Zwerghühner und Tauben präsentieren und schon einige Auszeichnungen vorweisen konnten. Irschenbergs Bürgermeister Hans Schönauer, als Schirmherr der Geflügelschau, zeigte sich beeindruckt, mit welcher Vielfalt an Geflügelrassen, insbesondere auch bedrohter Arten, die Schau 2017 aufwarte. Auch Ingrid Pongratz, Bürgermeisterin der Stadt Miesbach und Schirmherrin der Rassekaninchenschau, erwies den Veranstaltern die Ehre und hob das Engagement der Züchter hervor. Ohne Herzblut und Fachwissen, das auf jahrelange Erfahrung gründet, seien die Erfolge nicht zu erreichen.

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Rund 1270 Federtiere, darunter vom Aussterben bedrohte Rassen, wie beispielsweise die Lakenfelder Hühner, die Brakel Hühner, die Thüringer Mondtauben und die Deutschen Gabelschwanz-Trommeltauben, konnten bereits am ersten Veranstaltungstag von den zahlreich erschienenen Besuchern bewundert werden. Unter den gut 180 Kaninchenrassen findet man beispielsweise die beeindruckenden Deutschen Riesen, hübsche Blaue Wiener, mehrfarbige Japaner, schwarze Rex und lebhafte Hasenkaninchen. Allerliebst sind auch die munteren Widder und deren kleinere Vertreter, die Widderzwerge sowie die weißen Hermelin-Kaninchen.

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Beste „0.1“ -weiblich- Alaska – mit 97,5 Punkten
Züchter: Hans Lausecker aus Miesbach

Bester „1.0“ -männlich- Hermelin BA – mit 97,5 Punkten
Züchter: Franz Soderer aus Wolfratshausen

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Lorenz Kremsreiter aus Waakirchen-Marienstein mit einer seiner Zuchttauben,
welche mit 97 Punkten und dem Prädikat „Vorzüglich“ prämiert wurde

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Die Mitglieder des Geflügelzuchtvereins Miesbach treffen sich jeden dritten Freitag im Monat zum Stammtisch im Gasthof Schützenwirt in Miesbach. Hierzu sind alle Interessenten herzlichst eingeladen!

-lm- Bilder: lm

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„Tag der Nachhaltigkeit“

am Gymnasium Miesbach

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Wasser, Ernährung, Gesundheit, Energie, Rohstoffe: Was haben diese ‚Ressourcen des Lebens‘ gemeinsam? Sie alle sollten nachhaltig genutzt werden! Mit diesem Thema beschäftigten sich 28 Schüler der Q12 des Gymnasiums Miesbach in ihrem ‚P-Seminar‘ „Weltretten für Anfänger“. Ein Jahr lang haben sie erarbeitet, wie man das Thema „Nachhaltigkeit“ in den Alltag integrieren könnte, um dies auch ihren Mitmenschen näherzubringen. Schlussendlich hat man sich auf die Schulfamilie als Zielgruppe geeinigt und veranstaltete für die Klassenstufen 5 – 8 einen „Tag der Nachhaltigkeit“. Dieser konnte dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung „Wirtschaft und Ethik“ in einem großen Rahmen stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler des ‚P-Seminars‘ entwickelten verschiedene Workshops. Ferner wurden auch externe Partner eingeladen. Diese kamen u.a. von der Bäckerei König in Miesbach, vom „Eine-Welt-Laden“ in Holzkirchen und dem „Boarhof“ in Bad Wiessee-Holz.

Als Einführung in die Thematik „Nachhaltigkeit“ wurde ein eigens gedrehter Film der Seminarschüler gezeigt. Danach besuchte jede Klasse acht der insgesamt 18 Workshops. Als Abschluss und Ergebnissicherung wurde ein Quiz, mit Fragen zu den besuchten Stationen, durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse, vor allem an den praktischen Teilen der Workshops, beispielsweise der Herstellung von Bioplastik. Positives Feedback kam sowohl von der Schulfamilie als auch von den externen Partnern und den Gästen aus Politik und Umweltschutz.

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-gm- Bilder: gm

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